Montag, 26. Oktober 2026

DüsseldorfMillionen-Kredit für Stadtwerke

[05.08.2015] Mit 530 Millionen Euro haben sich die Stadtwerke Düsseldorf am Banken- und Kapitalmarkt refinanziert. Die Darlehen sollen in Investitionen fließen.
Die Stadtwerke Düsseldorf haben sich auf dem Banken- und Kreditmarkt mit 530 Millionen Euro refinanziert.

Die Stadtwerke Düsseldorf haben sich auf dem Banken- und Kreditmarkt mit 530 Millionen Euro refinanziert.

(Bildquelle: Stadtwerke Düsseldorf)

Die Stadtwerke Düsseldorf haben das aktuell positive Umfeld am Banken– und Kapitalmarkt nach eigenen Angaben genutzt und ihre Finanzierung neu strukturiert. Die neue Finanzierung hat ein Volumen von 530 Millionen Euro und wird von ausgewählten Banken, Sparkassen, Pensionskassen und Versicherungen bereitgestellt. Die Laufzeit einiger Darlehen beträgt bis zu zwölf Jahre. „Der große Zuspruch für unsere strategischen Weichenstellungen durch den Banken- und Kapitalmarkt bestätigt uns, dass wir mit unserer eingeschlagenen Strategie auf dem richtigen Weg sind – unsere Ausrichtung auf dem Weg durch die Energiewende wird als zukunftsweisend anerkannt“, sagt Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. Wie der kommunale Versorger weiter mitteilt, besteht das Refinanzierungspaket aus klassischen Bankkrediten, Förderdarlehen zur Finanzierung von Investitionen im Netzbereich sowie Schuldscheindarlehen. Letztere konnten langfristig bei ausgewählten Investoren platziert werden. Beteiligte Banken waren Commerzbank, Landesbank Hessen-Thüringen, ING Bank, KfW IPEX-Bank, Norddeutsche Landesbank, NRW.BANK sowie die UniCredit Bank. Zusätzlich hat die Stadtsparkasse Düsseldorf die Vermarktung des Schuldscheindarlehens unterstützt. „Die vereinbarten Darlehen geben unserem Unternehmen eine langfristige Perspektive für die geplanten Investitionen. Die neue Finanzierung ist die Basis für die Fortführung unserer nachhaltigen Wachstumsstrategie“, sagt Hans-Günther Meier, Vorstand Finanzen und Beteiligungen der Stadtwerke Düsseldorf.
Das Unternehmen sieht sich weiter gestärkt für den Weg durch die Energiewende. Die Entwicklung der Infrastrukturen im Ballungsraum Düsseldorf sei sehr investitionsintensiv. Im Mittelpunkt stünden nicht nur der Bau eines Erdgaskraftwerks im Düsseldorfer Hafen, der Fernwärmeausbau oder die Ausrichtung der Netze auf die sich ändernden Erfordernisse in einer Großstadt, sondern auch der Ausbau der erneuerbarer Energien.





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