Montag, 21. September 2026

ThügaKlimaschutz in drei Schritten

[12.12.2019] Der Stadtwerkeverbund Thüga gleicht seit 2018 seine Geschäftsaktivitäten hinsichtlich der CO2-Emissionen aus. Zur Neutralisierung dienen drei Schritte: CO2-Emissionen analysieren, diese auf Klimaschutzprojekte übertragen und schließlich eigene Aktivitäten initiieren.

Als Beteiligungs- und Fachberatungsgesellschaft gleicht die Thüga seit 2018 ihre Geschäftsaktivitäten vollständig über Klimaschutzprojekte aus. Diese müssen international anerkannte Kriterien und Standards erfüllen, um zertifiziert zu werden. Als Partner arbeitet Thüga deshalb mit den Klimaschutzexperten von ClimatePartner zusammen. Sie unterstützen die Thüga bei der Berechnung, der Reduktion und dem Ausgleich von CO2-Emissionen, so eine Unternehmensmitteilung. Der gesamte Prozess sei durch das Label „klimaneutral“ und eine Urkunde mit ID-Nummer und Tracking-URL nachvollziehbar. „Wir haben gemeinsam mit ClimatePartner entsprechende Schritte eingeleitet, um unseren CO2 -Fußabdruck am Standort München zu messen und stetig zu verkleinern“, sagt Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga.
In einem ersten Schritt werden die CO2-Emissionen ermittelt. ClimatePartner hat die relevanten CO2-Emissionsquellen von Thüga erfasst. Dazu gehören nicht nur die direkten Emissionen, sondern auch die Vorkette. Als nächstes werden die CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte neutralisiert. Das geschieht etwa durch Aufforstungsmaßnahmen oder den Einsatz klimafreundlicher Technologien. Thüga hat sich für den landesweiten Bau von Kleinbiogasanlagen in Vietnam und der Nutzung von Biomasse in einem Kraftwerk in Indien entschieden. Als dritter Schritt werden eigene Klimaschutzmaßnahmen initiiert. Aus der Ermittlung des CO2-Verbrauchs für 2018 hat Thüga im Bereich Gebäude und Mobilität sieben Maßnahmen festgelegt, die über die Zeit Wirkung entfalten. Bei der Ermittlung des CO2-Verbrauchs für 2019 und 2020 erwartet Thüga bereits erste sichtbare Erfolge bei der Emissions-Reduktion.





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