LeverkusenStadt startet Wärmeplanung

Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath sieht die Chance, die Wärmewende aktiv mitzugestalten.
(Bildquelle: Stadt Leverkusen)
Nach einer europaweiten Ausschreibung hat die Stadt Leverkusen den Auftrag für die kommunale Wärmeplanung an die Bietergemeinschaft sbc soptim business consult (sbc) und Gas- und Wärme-Institut Essen (GWI) vergeben. Ziel des Projektes ist es, die Umstellung auf eine nachhaltige Wärmeversorgung zu planen und umzusetzen. Wie die Stadt mitteilt, soll die Wärmeplanung bis spätestens 30. Juni 2026 abgeschlossen sein. Die Stadt arbeitet dabei eng mit der Energieversorgung Leverkusen (EVL) und dem kommunalen Entsorger AVEA zusammen, um Daten und Know-how aus der lokalen Energieerzeugung und -versorgung in den Prozess einzubringen.
In der ersten Projektphase, die nach Angaben der Stadt bereits begonnen hat, wird eine detaillierte Bestandsaufnahme des aktuellen Wärmebedarfs und der CO2-Emissionen in Leverkusen durchgeführt. Diese Analyse bildet die Grundlage für die weiteren Schritte. Es folgt die Potenzialanalyse, in der die Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien, Abwärmequellen und Einsparpotenziale untersucht werden. Die weiteren Projektphasen umfassen die Entwicklung von Zielszenarien sowie die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs, der konkrete Schritte zur Umsetzung der Wärmewende in Leverkusen aufzeigt.
Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) betont die Bedeutung der Wärmewende: „Der schrittweise Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung erfordert eine genaue Planung, wie erneuerbare Energien und Abwärme in das bestehende Wärmenetz eingespeist werden können. Um die Wärmeversorgung langfristig zu sichern, ist es daher wichtig, den tatsächlichen Bedarf und die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz zu kennen. Der nun gestartete Prozess ist daher unsere Chance, die Wärmewende aktiv mitzugestalten.“
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