Montag, 5. Oktober 2026

E-world energy & waterRekordzahlen zum 25. Jubiläum

[13.02.2026] Zur E-world nach Essen kamen mehr als 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Über 1.100 Aussteller präsentierten ihre Lösungen. Die Messe wuchs sowohl in puncto Internationalität als auch in Bezug auf die Fläche deutlich.
Messehalle der E-world 2026 in Essen mit dichtem Besucherandrang: Zahlreiche Fachbesucherinnen und Fachbesucher gehen durch breite Gänge zwischen hohen, farbig beleuchteten Messeständen, während große Displays und Banner zu Energie- und Speicherlösungen informieren.

E-world energy & water 2026: Volle Messehallen, zufriedene Aussteller.

(Bildquelle: Messe Essen)

Die E-world energy & water hat im Jubiläumsjahr neue Bestmarken erreicht. Wie die Veranstalter mitteilen, informierten sich mehr als 37.000 Fachbesucher in der Messe Essen. 1.136 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Konzepte. Das ist ein Plus von 16 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung. Die Messe gilt als europäische Leitmesse der Energiewirtschaft. Im Mittelpunkt standen die Themen Energiewende, Versorgungssicherheit, neue Speichertechnologien und Künstliche Intelligenz.

Gespräche auf allen Ebenen

Stefanie Hamm, Geschäftsführerin der E-world, sagte: „Diese drei intensiven E-world-Tage haben einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert der persönliche Austausch für die Energiewirtschaft hat. Volle Messehallen, Gespräche auf allen Ebenen – auch zwischen Politik und Wirtschaft – sowie die Tatsache, dass sieben von zehn Gästen Entscheider mit hoher Einkaufs- und Beschaffungskompetenz sind, sprechen eine klare Sprache: Die E-world ist der Ort, an dem die Energiewende konkret wird.“
Sabina Großkreuz aus der Geschäftsführung ergänzte: „Wir freuen uns besonders über die gestiegene Internationalität. Erstmals kamen mehr als 30 Prozent der Unternehmen aus dem Ausland. Bei unseren Gästen stieg der Anteil auf rund 30 Prozent. Das unterstreicht die Bedeutung der E-world als länderübergreifende Leitveranstaltung.“

Vertreter aus 126 Nationen

Den Angaben der Veranstalter zufolge nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus 126 Nationen teil. Das sind 50 mehr als bei der vorherigen Messe. Besonders stark vertreten waren Gäste aus Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Italien und Belgien. Unter den Fachbesucherinnen und Fachbesuchern befanden sich vor allem Vertreter von Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerken, Dienstleistungsfirmen sowie aus Forschung und Entwicklung.
In sechs Messehallen und einer verbindenden Galerie präsentierten Unternehmen ihre Angebote. Unter den Ausstellern waren Energieversorger, Industrieunternehmen, Beratungsunternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände sowie Technologie- und IT-Anbieter. IT steht für Informationstechnologie. Junge Unternehmen und Start-ups nutzten die Messe verstärkt als Plattform. Wie die E-world mitteilt, wuchs der Innovationsbereich bei Ausstellern und Fläche um 40 Prozent.

KI und Speicherlösungen

Häufig ging es inhaltlich um die Energiewende. Es wurden Anwendungen präsentiert, bei denen KI und neue Speicherlösungen dabei helfen sollen, erneuerbare Energien effizienter zu steuern. Zu sehen waren auch Photovoltaikanlagen für große Park- oder Lagerflächen. Darüber hinaus stellten Unternehmen Konzepte für Kommunen vor, mit denen diese die Energiewende voranbringen können. Weitere Themen waren der Schutz kritischer Infrastrukturen sowie neue Smart-Meter-Geräte für Haushalte. Smart Meter sind digitale Stromzähler, die Verbrauchsdaten automatisch übermitteln.

Tag der Kommunen

Der erste Tag der Kommunen war eine Neuerung. Hier konnten sich Städte, Gemeinden und kommunale Unternehmen über umsetzbare Lösungen informieren und Kontakte knüpfen. Am letzten Messetag fand erneut der Career Day statt. Für dieses Karriereformat gingen mehr als 1.500 Anmeldungen ein. Dort tauschten sich Nachwuchskräfte mit Unternehmen über Einstiegsmöglichkeiten aus.
Die nächste E-world findet vom 16. bis 18. Februar 2027 in Essen statt. Dann sollen erstmals auch die Hallen 7 und 8 sowie der Eingang Ost genutzt werden. Geplant ist ein zusätzlicher Bereich zum Thema „Resilient Infrastructure”. Damit sind widerstandsfähige Energie- und Infrastruktursysteme gemeint, die beispielsweise mit Sensorik, IT-Sicherheit und Robotik ausgestattet sind.





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