StuttgartEnergiebericht 2025 vorgelegt

Studierendenwohnheim in Stuttgart-Vaihingen aus den 1970er-Jahren: Vor allem bei Gebäuden sieht die Landeshauptstadt weiteres energetisches Einsparpotenzial.
(Bildquelle: K21 media GmbH)
Der Endenergieverbrauch in Stuttgart ist seit 1990 um 23 Prozent zurückgegangen. Das geht aus dem Energiebericht 2025 der Landeshauptstadt hervor, der die Entwicklung bis einschließlich 2024 bilanziert. Als Gründe nennt die Stadt unter anderem einen geringeren Verbrauch in Gebäuden, die laufende Optimierung des Energieeinsatzes und energetische Sanierungen.
Auch bei den eigenen Gebäuden und Anlagen verzeichnet Stuttgart deutliche Einsparungen. Das kommunale Energiemanagement des Amts für Umweltschutz habe den Energie- und Wasserverbrauch der städtischen Liegenschaften gesenkt. Für 2024 beziffert die Stadt die dadurch erzielte Einsparung auf mehr als 100 Millionen Euro.
Weitere Einsparpotenziale sieht die Landeshauptstadt vor allem bei Gebäuden, Anlagen und der Wärmeversorgung. Neben weiteren energetischen Sanierungen sollen der Ausbau erneuerbarer Energien und die Umstellung der Wärmeversorgung dazu beitragen, den Energieverbrauch dauerhaft zu senken. Eine Grundlage dafür bildet nach Angaben der Stadt die kommunale Wärmeplanung.
Der Energiebericht 2025 zeichnet die Entwicklung des Energieverbrauchs in Stuttgart seit 1990 nach und benennt weitere Einsparpotenziale. Die Stadt will insbesondere den Energieverbrauch ihrer Gebäude und Anlagen weiter reduzieren und die Wärmeversorgung schrittweise umstellen.
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