HeidelbergEnergieverbrauch deutlich gesenkt

Die Stadt Heidelberg will die Energieversorgung der städtischen Gebäude bis 2030 weitgehend klimaneutral machen.
(Bildquelle: Tobias Schwerdt / Heidelberg Marketing GmbH)
Die Stadt Heidelberg hat den Energie- und CO₂-Bericht 2024 für ihre kommunalen Gebäude vorgestellt. Wie die Stadt mitteilt, sank der Energieverbrauch des Gebäudebestands seit 1993 von 124 Millionen auf 41,1 Millionen Kilowattstunden. Dies entspreche einer Einsparung von rund 67 Prozent. Erstmals wurden im Bericht die CO₂-Emissionen des Energieverbrauchs für jedes Gebäude einzeln bilanziert. Im Jahr 2024 verursachten die kommunalen Gebäude nach Angaben der Stadt 7.326 Tonnen CO₂. Gegenüber dem Vorjahr seien die betriebsbedingten Emissionen um neun Prozent gesunken. Als Gründe für die Entwicklung nennt die Stadt ein konsequentes Energiemanagement sowie kontinuierliche Investitionen in die Energieeffizienz der Gebäude.
Anschluss an das Fernwärmenetz
Um den Gebäudebestand schrittweise klimaneutral zu betreiben, setzt Heidelberg nach eigenen Angaben auf mehrere Maßnahmen. Im Ausbaugebiet sollen kommunale Gebäude bevorzugt an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Nach Angaben der Stadt werden bereits heute mehr als 50 Prozent der Heidelberger Fernwärme emissionsfrei erzeugt. In Bereichen ohne Fernwärmeanschluss soll die Wärmeversorgung schrittweise auf Wärmepumpen umgestellt werden.
Ausbau erneuerbarer Energien
Darüber hinaus setzt die Stadt auf den Ausbau von Windenergie und Photovoltaik sowie auf hohe energetische Standards bei Neubauten und Sanierungen. Dazu gehören unter anderem moderne Dämmung, intelligente Steuerungstechnik und erneuerbare Energien auf den Dächern. Nach Angaben der Stadt trägt der geringere Energieverbrauch dazu bei, Treibhausgasemissionen und Betriebskosten zu senken. Gleichzeitig verbesserten energetische Sanierungen die Qualität der städtischen Gebäude, darunter Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen und Verwaltungsgebäude.
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