MainzBau von Batteriespeicher gestartet

Fundamentlegung des Batteriespeichers auf der Ingelheimer Aue in Mainz.
v.l: Kerstin Stumpf, Vorstand Mainzer Stadtwerke AG; Stephan Krome, Vorstand KMW; Dr. Oliver Malerius, Vorstand KMW; Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz; Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden; Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender Mainzer Stadtwerke AG; Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG
(Bildquelle: KMW AG)
Fundamentlegung des Batteriespeichers auf der Ingelheimer Aue in Mainz.
v.l: Kerstin Stumpf, Vorstand Mainzer Stadtwerke AG; Stephan Krome, Vorstand KMW; Dr. Oliver Malerius, Vorstand KMW; Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz; Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden; Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender Mainzer Stadtwerke AG; Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG
(Bildquelle: KMW AG)
Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW), die Mainzer Stadtwerke und der Energieversorger ESWE Versorgung haben mit dem Bau eines Batteriespeichers auf der Ingelheimer Aue in Mainz begonnen. Wie KMW mitteilt, soll die Anlage mit einer Speicherkapazität von 60 Megawattstunden und einer Leistung von 22 Megawatt Ende März 2027 in Betrieb gehen. Am 23. Oktober 2026 fand die symbolische Grundsteinlegung statt.
Der Speicher soll Strom aufnehmen, wenn ein Überschuss im Netz besteht, und ihn bei Bedarf wieder abgeben. Darüber hinaus kann die Anlage auf Frequenzschwankungen im Stromnetz reagieren und so zur Netzstabilität beitragen. Nach Angaben von KMW geschieht dies innerhalb von Sekundenbruchteilen. Die Kapazität des vollständig geladenen Speichers entspricht rechnerisch dem Tagesbedarf von mehr als 6.000 Haushalten oder rund 1.000 Ladevorgängen eines Elektroautos.
Zum Einsatz kommen Lithium-Ionen-Batterien. Mit der Planung, Installation und Inbetriebnahme ist das Unternehmen Intilion aus Paderborn beauftragt. Die Anlage entsteht auf dem bestehenden KMW-Gelände. Die Fundamentarbeiten übernimmt K&R Tiefbau aus Zornheim.
Neben dem gemeinsamen Projekt auf der Ingelheimer Aue planen die Mainzer Stadtwerke einen weiteren Batteriespeicher im Stadtgebiet. Dieser soll über eine Leistung von 15 Megawatt und eine Speicherkapazität von 62 Megawattstunden verfügen.
Auch in Wiesbaden entsteht derzeit ein Batteriespeicher. Dort baut ESWE BioEnergie eine Anlage mit 30 Megawattstunden Kapazität und elf Megawatt Leistung. Der Spatenstich erfolgte am 10. September 2026. Wie beim Mainzer Projekt ist Intilion mit der Umsetzung beauftragt. ESWE Versorgung beteiligt sich damit an beiden Speicherprojekten auf den gegenüberliegenden Rheinseiten.
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