Frankfurt am Main150 neue Ladepunkte

Beim Testen der neuen Ladepunkte im Parkhaus Hauptwache in Frankfurt am Main.
v.l.: Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding; Diana Rauhut, Vorstandsmitglied bei Mainova; Heiko Nickel; Mainova-Vorstandsvorsitzender Constantin H. Alsheimer; Oberbürgermeister Mike Josef
(Bildquelle: Mainova/Dennis Möbus)

Beim Testen der neuen Ladepunkte im Parkhaus Hauptwache in Frankfurt am Main.
v.l.: Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding; Diana Rauhut, Vorstandsmitglied bei Mainova; Heiko Nickel; Mainova-Vorstandsvorsitzender Constantin H. Alsheimer; Oberbürgermeister Mike Josef
(Bildquelle: Mainova/Dennis Möbus)
In Frankfurt am Main gehen voraussichtlich noch im Dezember mehr als 150 neue Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in sechs Parkhäusern in Betrieb. Wie die Stadt Frankfurt mitteilt, baut sie gemeinsam mit der ABG Frankfurt Holding und dem Energieversorgungsunternehmen Mainova die Lade-Infrastruktur für Elektroautos in der Innenstadt deutlich aus. Nach aktueller Planung folgen im ersten Halbjahr 2024 weitere 130 Ladepunkte in fünf Parkhäusern.
Zusammen mit den bereits bestehenden Ladestationen stünden 2024 in den öffentlichen Parkhäusern der ABG in der Frankfurter Innenstadt insgesamt über 300 Lademöglichkeiten für Elektroautos zur Verfügung. Die Lade-Infrastruktur werde von Mainova errichtet und zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben. Die ABG, die mit ihrer konzerneigenen Parkhaus-Betriebsgesellschaft (PBG) einen Großteil der Parkhäuser und Tiefgaragen in der Frankfurter Innenstadt betreibt, setze intensiv auf die Erzeugung von Solarstrom auf den Dächern ihrer Parkhäuser. Auf sechs Parkhäusern sollen künftig Photovoltaikanlagen nach dem Mainova-Modell PV Onsite PPA installiert werden. Mit dem erzeugten Solarstrom werden unter anderem die Ladepunkte in den Parkhäusern und Tiefgaragen versorgt.
Gesamtleistung von 740 kWp
Auf dem Dach des Parkhauses Hauptwache sei eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 150 Kilowatt peak (kWp) installiert worden, die jährlich rund 136.000 Kilowattstunden Strom erzeugen werde. Damit könnten rechnerisch rund 50 Prozent des Strombedarfs des Parkhauses gedeckt werden, der Rest fließe in die Lade-Infrastruktur. Zusätzlich benötigter klimafreundlicher Strom für die Ladestationen werde aus dem Netz bezogen. Standorte mit PV-Anlagen seien neben dem Parkhaus Hauptwache das Parkhaus Konstabler, das Parkhaus Schiller-Passage, das Parkhaus Am Gericht, das Parkhaus Konrad-Adenauer-Straße sowie zukünftig das Parkhaus Alt-Sachsenhausen. Insgesamt würden auf den Dächern der Parkhäuser Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von mehr als 740 kWp installiert. Damit würden jährlich rund 280 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.
Für die Ladestationen in den Parkhäusern und Tiefgaragen der PBG würden Wallboxen mit einer Gesamtleistung von 22 Kilowatt (kW) und bis zu elf kW pro Ladepunkt eingesetzt. Abgerechnet werde über eine spezielle Tank-App auf dem Smartphone, eine Ladekarte mit RFID-Chip oder eine Kreditkarte. Neben dem Parkhaus Hauptwache mit 16 neuen Ladepunkten werden voraussichtlich im Dezember auch im Parkhaus Konstabler (40 Ladepunkte), in der Tiefgarage Alte Oper (20 Ladepunkte), im Parkhaus Konrad-Adenauer-Straße (31 Ladepunkte), in der Tiefgarage Goetheplatz (30 Ladepunkte) sowie in der Tiefgarage Junghofstraße (16 Ladepunkte) neue Ladepunkte in Betrieb genommen. Es folgten das Parkhaus Schiller-Passage (19 Ladepunkte), die Tiefgarage Am Theater (19 Ladepunkte), das Parkhaus Am Gericht (34 Ladepunkte), das Parkhaus Börse (30 Ladepunkte) sowie die Tiefgarage DomRömer (28 Ladepunkte).
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