Freitag, 2. Mai 2025

RheinEnergie2019 mit stabilen Erlösen

[24.06.2020] RheinEnergie erzielte 2019 ein Ergebnis nach Steuern von 148 Millionen Euro. Damit haben sich die Geschäfte des Energieversorgers trotz schwierigen Marktumfeldes relativ stabil gestaltet.

Der Kölner Energieversorger und -dienstleister RheinEnergie weist laut eigenen Angaben für das Berichtsjahr 2019 trotz des wachsenden Wettbewerbsumfelds im Energiemarkt unverändert gute finanzwirtschaftliche Kennziffern auf und hat sein geplantes Jahresergebnis leicht überschritten. Es bestehe eine solide Basis für die Weiterentwicklung des Unternehmens in die Zukunft. Auch mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Wirtschaft in Deutschland rechnet RheinEnergie aufgrund entlastender positiver Effekte damit, das geplante Jahresergebnis für 2020 zu erreichen. Der Umsatz ohne Energiesteuer von RheinEnergie (Einzelabschluss) liegt laut Unternehmensangaben für 2019 bei rund 2,51 Milliarden Euro (2018: 2,38 Milliarden Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das EBITDA für das abgelaufene Geschäftsjahr, betrage 221 Millionen Euro gegenüber 235 Millionen Euro im Jahr 2018. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liege im Berichtsjahr bei 172 Millionen Euro, gegenüber 185 Millionen Euro im Vorjahr.
Das Ergebnis vor Ertragssteuern belaufe sich für 2019 auf 158 Millionen Euro, gegenüber rund 169 Millionen Euro im Vorjahr. Das Unternehmensergebnis betrage für das Jahr 2019 rund 148 Millionen Euro. Damit liegt es rund zwölf Millionen Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres (160 Millionen Euro). Positiv auf das Ergebnis wirkten sich laut RheinEnergie vor allem operative Verbesserungen im Geschäftsverlauf aus, dazu positive Effekte aus der Auflösung von Rückstellungen sowie weitere Einmaleffekte. Belastend habe insbesondere eine markt- und laufzeitbedingte einmalige Sonderabschreibung auf das Steinkohlekraftwerk in Rostock gewirkt. Das Investitionsvolumen ist mit 122 Millionen Euro deutlich höher als die 95 Millionen Euro im Jahr zuvor. Ausschlaggebend dafür waren laut Unternehmen Investitionen in die Infrastruktur, vor allem in die Netze. Damit betreibe die RheinEnergie nicht nur aktive Daseins- sondern auch Zukunftsvorsorge. Der Personalbestand des Unternehmens sei entsprechend den Planungen leicht zurückgegangen. Er lag im Jahresmittel 2019 bei 2.920 und damit um 52 Personen niedriger als im Jahr zuvor (jeweils ohne Auszubildende).
Für das Jahresergebnis 2020 kalkuliert die RheinEnergie ihr Risiko derzeit mit bis zu 15 Millionen Euro. Ursache dafür seien in erster Linie erhöhte Forderungsausfälle, die mit einem entsprechenden zeitlichen Versatz wirksam werden könnten, sowie etwaige Absatzminderungen, Beschaffungs- und Prozessrisiken. Trotzdem ist das Unternehmen zuversichtlich, sein geplantes Jahresergebnis für 2020 zu erreichen.





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