Freitag, 22. Mai 2026

Ebero FabAufnahme von Ladebordstein ins Sortiment

[19.11.2025] Ein neuer Ladebordstein soll das Laden von E-Autos im Straßenraum platzsparender und barriereärmer machen. Ebero Fab nimmt das von Rheinmetall entwickelte System in sein Sortiment auf.

Der angebotene Ladebordstein integriert die Technik direkt am Parkstreifen und ermöglicht den Zugang unmittelbar am Fahrzeug.

(Bildquelle: Rheinmetall)

Ebero Fab führt einen Ladebordstein ein, der den Ladepunkt ebenerdig in den Bordstein verlegt und so den Gehweg frei hält. Wie das Unternehmen berichtet, reagiert es damit auf die wachsenden Anforderungen der Elektromobilität in dicht bebauten Städten. Klassische Ladesäulen beanspruchen Platz, verdecken Sichtachsen und schaffen durch querliegende Kabel Stolperstellen. Der nun angebotene Ladebordstein integriert dagegen die Technik direkt am Parkstreifen und ermöglicht den Zugang unmittelbar am Fahrzeug.

Der Ladevorgang funktioniert wie gewohnt per App, QR-Code oder RFID-Karte. Laut Ebero Fab liefert jeder Ladepunkt bis zu 22 Kilowatt. Die Bedienung erfolgt einhändig und kontaktlos, da Nutzerinnen und Nutzer den Stecker nur in die bodennahe Ladebuchse führen müssen. Poller oder andere Barrieren entfallen. Die Konstruktion soll die Stolpergefahr deutlich reduzieren, weil Kabel nicht über den Gehweg geführt werden.

Rheinmetall hat das Konzept entwickelt und in Köln sowie Nörvenich bereits in den regulären Betrieb überführt (wir berichteten). Ebero Fab zufolge vereinfacht die modulare Bauweise Installation und Wartung. Der Bordstein besteht aus Beton, das Elektronikmodul aus Edelstahl und Aluminium. Mit Abmessungen von 1.000 mal 250 Millimetern und einer Tiefe von 120 oder 150 Millimetern lässt sich das System schnell ein- und ausbauen; im Wartungsfall kann das komplette Modul ausgetauscht werden, ohne längere Ausfallzeiten zu verursachen.

Auch für Betrieb unter wechselnden Witterungsbedingungen ist gesorgt. Wie der Hersteller mitteilt, verhindern Dichtungen und Wasserabläufe an den Ladebuchsen das Eindringen von Feuchtigkeit. Ein Sensor stoppt das Laden, falls sich Wasser anstaut. Bei Hitze hilft das kühlende Erdreich, kombiniert mit Temperaturüberwachung und Wärmeaustausch. Bei Frost wird der Bereich beheizt, um Schnee- und Eisbildung zu vermeiden. Überspannungsschutz sowie eine permanente Schützklebe- und PE-Überwachung ergänzen die Sicherheitsfunktionen.

„Das Konzept der platzsparenden und gut zugänglichen Ladebordsteine überzeugt uns – gerade auch im Hinblick auf die Mobilität der Zukunft“, erklärt Ebero-Fab-Geschäftsführer Roman Baumhof in der Mitteilung. Mit der Aufnahme des Systems will das Unternehmen sein Smart-City-Portfolio erweitern und Kommunen eine Alternative zu freistehenden Ladesäulen bieten.





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