Power2Drive EuropeAusstellungsfläche vergrößert

Dieses Jahr werden auf der Outdoor Area der Messe Power2Drive Probefahrten mit E-Fahrzeugen geboten.
(Bildquelle: Solar Promotion GmbH)
Vom 14. bis 16. Juni findet in München die Power2Drive Europe statt. Wie die Veranstalter mitteilen, ist die auf 13.000 Quadratmeter vergrößerte Ausstellungsfläche in zwei Messehallen bereits fast vollständig belegt. Lediglich auf den Gemeinschaftsständen des Bundesverbandes eMobilität (BEM) und AVERE (European Association for Electromobility) sowie in der Start-up-Area seien noch einige Plätze frei.
Im Juni 2023 werde es zudem mehr Möglichkeiten für Demonstrationen und Testfahrten auf dem Außengelände geben. So sollen auf der Outdoor Area mit dem neuen lightEV Test Drive zusätzlich Probefahrten mit Elektrofahrzeugen im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge angeboten werden, zum Beispiel mit wendigen Kleintransportern und Lastenfahrrädern.
Auf der 4.000 Quadratmeter großen Power2Drive Europe Outdoor Area präsentierten Unternehmen ihre Produkte und Lösungen. Sie zeigten unter anderem Ladelösungen für Flotten und intelligente Lösungen für die Verbindung von kostengünstiger Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit nachhaltiger Mobilität. Davon könnten sich Installateure, Planer, Fuhrpark-Manager, Unternehmen, Ladesäulenbetreiber (CPO) und E-Mobility-Provider (EMP) auf der Outdoor Area selbst ein Bild machen.
Solar-Überdachungen
Im Fokus stünden außerdem Solar-Überdachungen für Parkplätze. In Deutschland gingen hier mehrere Bundesländer (Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz) voran: Statt auf eine EU-Regelung zu warten, hätten sie bereits eine Pflicht für Solaranlagen auf neuen offenen Parkflächen mit mindestens 35 bis 100 Stellplätzen (je nach Bundesland) beschlossen. Auch in Frankreich sollten Solaranlagen auf Parkplätzen landesweit zur Pflicht werden. Für private Haushalte seien Photovoltaikanlagen auf Carports ebenfalls interessant: Wenn Carports im Sinne der Bauordnung als Gebäude gelten, sei eine Vergütung des Photovoltaik-Stroms mit der erhöhten Gebäudevergütung nach § 48 Abs. 2 EEG möglich. Viele Unternehmen und Immobilienbesitzer setzten zudem auf die direkte Kombination von PV mit Ladelösung, um E-Fahrzeuge günstig laden zu können, wie Installationsbetriebe zunehmend berichten.
Vehicle to Home/Building (V2H/V2B) sei ein weiteres Thema der Power2Drive Europe 2023: Immobilienbesitzer, die etwa auf dem Dach Solarstrom erzeugen, speicherten diesen im Fahrzeug und gäben ihn bei Bedarf wieder an das Gebäude ab. E-Autos würden so zu mobilen Energiespeichern für den Energiebedarf im Eigenheim oder im Unternehmen und könnten darüber hinaus positiv auf das gesamte Energiesystem wirken. Denn durch ein intelligentes Zusammenspiel von E-Fahrzeugen, Lade-Infrastruktur und Energiesystem (Vehicle to Grid, V2G) ließen sich in Zukunft die Netzstabilität und die Versorgungssicherheit erhöhen – ein Ansatz mit Potenzial, bei dem Energieversorger Gewinne generieren und die E-Mobilisten beteiligen können. Beispielsweise wenn Solarstrom zu günstigen Preisen aus dem Netz geladen und bei erhöhtem Energiebedarf oder kurzfristigen Lastspitzen flexibel eingespeist werde. Für das Jahr 2023 sei mit dem Markthochlauf von V2H/V2B zu rechnen – auf der Power2Drive Europe 2023 stellten Unternehmen ihre Lösungen dafür vor, zum Beispiel Alfen, CHAdeMO Association, FLEXeCHARGE, myenergi, The Mobility House, Workersbee Energy B.V. und Wallbox Chargers.
Ladesäulen und Wallboxen
Der Markt für Ladesäulen und Wallboxen wachse und die Produktvielfalt nehme zu. Immer mehr Anbieter mit neuen Produkten drängten auf den Markt. Einen Überblick gebe die Power2Drive Europe 2023, namhafte Hersteller wie ABB, ABL, EnerCharge, Keba, Mennekes und Vestel hätten ihre Teilnahme bereits zugesagt. Wer sich vorab informieren will, könne das mit der Power2Drive Europe „Marktübersicht Ladeinfrastruktur“ in Kooperation mit cosmix: In der herstellerunabhängigen Übersicht seien mehr als 260 Produkte von 87 nationalen und internationalen Herstellern gelistet.
Im Jahr 2023 werde außerdem erstmals der Power2Drive AWARD für Innovationen im Bereich E-Mobilität und Lade-Infrastruktur vergeben. Im Mittelpunkt stünden Produkte und Dienstleistungen für Elektromobilität und Lade-Infrastruktur, bidirektionale Ladelösungen, Mobilitätsdienstleistungen und Software-Lösungen. Unternehmen könnten sich jetzt um den Power2Drive AWARD bewerben, eine internationale Jury aus Branchenexperten werde die Finalisten und Gewinner auswählen.
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