Stadtwerke MünsterEinstieg bei Stadtteilauto

Partner bei Stadtteilauto: Frederick Koddenberg, Till Ammann und Frank Gäfgen (v. l.).
(Bildquelle: Stadtwerke Münster)
Die Stadtwerke werden 29 Prozent an der Gesellschaft Stadtteilauto CarSharing Münster übernehmen. In diesem Zuge stellen die Stadtwerke mit Frederick Koddenberg einen zweiten Geschäftsführer, der für die Strategieentwicklung in Vertrieb und Marketing verantwortlich zeichnet. Bei den Stadtwerken ist er Abteilungsleiter Verkehrswirtschaft. „Zusammen mit den Stadtwerken möchten wir CarSharing im Umweltverbund stärken und mehr Stadtteilautos elektrifizieren“, erklärt Till Ammann, Geschäftsführer von Stadtteilauto, der weiterhin die Mehrheit am Unternehmen hält. Die Beteiligung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Bezirksregierung Münster. „Die einfache Haltestelle hat ausgedient. Moderne Mobilstationen verknüpfen in Zukunft an vielen Stellen bestenfalls Bus und Zug, Carsharing-Stellplätze und eine sichere Abstellmöglichkeit für Fahrräder. Diese Idee wollen wir gemeinsam mit Stadtteilauto ausbauen“, sagt Frank Gäfgen, Geschäftsführer Mobilität der Stadtwerke. Carsharing und Nahverkehr seien natürliche Partner. Beide zusammen böten für viele Menschen die Perspektive, auf ein eigenes Auto zu verzichten und so gleichzeitig zur Klima- und Verkehrswende beizutragen.
Stadtteilauto gehört zu den Carsharing-Pionieren in Deutschland. Sseit fast 30 Jahren ermöglicht das Unternehmen Auto-Mobilität, ohne dass die inzwischen über 6.000 Nutzer einen eigenen Wagen besitzen müssen. Stattdessen greifen sie flexibel dann auf ein Auto zu, wenn es nötig ist und fahren ansonsten mit dem Rad oder Bus. Wer Carsharing nutzt, fährt daher bewusster und damit weniger Auto. Zudem sinkt der Flächenverbrauch, weil die Autos nicht die meiste Zeit auf einem Parkplatz stehen. Stadtteilauto bietet in Münster Carsharing an 58 festen Stationen an. Vom Kleinwagen über Vans bis hin zu Transportern stehen Fahrzeuge für jede Anforderung zur Verfügung. Auch Elektro- und Wasserstoff-Fahrzeuge befinden sich im Stadtteilauto-Pool, bei der Ladung mit Ökostrom arbeiten die beiden Unternehmen ebenfalls zusammen. Außerdem hat Stadtteilauto fünf elektrische Lastenräder. Für bestehende Kunden von Stadtteilauto ändert sich durch die Beteiligung nichts.
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