Donnerstag, 5. November 2026

KandrichGemeinschaftswindpark eingeweiht

[05.08.2014] Offiziell eingeweiht ist jetzt der Gemeinschaftswindpark Kandrich in Rheinland-Pfalz. Damit kam die erste Projektentwicklung der Thüga und der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgungs-GmbH erfolgreich zum Abschluss.

Der Gemeinschaftswindpark Kandrich ist jetzt offiziell eingeweiht. Mit einer installierten Erzeugungsleistung von 18 Megawatt wird die Anlage in Rheinland-Pfalz laut Thüga circa 54 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr in das öffentliche Netz einspeisen. Rund 15.000 Haushalte lassen sich damit versorgen. „Es ist ein gutes Gefühl, heute eine intensive Projektarbeit von knapp drei Jahren erfolgreich abschließen zu können“, sagt Peter Hausen, Geschäftsführer der Rheinhessischen Energie- und Wasserversorgungs-GmbH (Rheinhessische). „Dank einer ambitionierten Zeitplanung und eines effizienten Projekt-Managements ist es gelungen, in nur acht Monaten die Anlage zu errichten und an das öffentliche Stromnetz anzubinden. In Summe haben wir 32 Millionen Euro investiert, inklusive eines eigens dafür errichteten 110 Kilovolt Umspannwerks. Darauf können wir stolz sein.“ Für die Rheinhessische war es – in Zusammenarbeit mit der Thüga – die erste eigene Projektentwicklung, heißt es in der Meldung. „Mit diesem Windpark haben wir bewiesen, dass kommunale Projektentwicklung unter Einbindung und Beteiligung der Bevölkerung realisierbar ist, ohne das Projekt aus der kommunalen Hand zu geben“, sagt Hausen. Die Gemeinschaftswindpark Kandrich GmbH & Co. KG wird laut Thüga zu 50 Prozent durch die GEDEA-Ingelheim GmbH & Co. Kandrich Bürgerbeteiligungs-KG gehalten. In dieser haben sich mehr als 300 Bürger der Region mit Kapital engagiert. Die andere Hälfte an dem Windpark halte die Rheinhessische Windpark Beteiligungsgesellschaft. Sie dient als Finanzierungsgesellschaft und gehöre zu 60 Prozent der Rheinhessischen und zu 40 Prozent der Thüga. Bei der Projektrealisierung hat die Rheinhessische auf die fachliche Expertise der Thüga gesetzt. Hausen: „Wir beherrschen unser Kerngeschäft, die Strom-, Gas- und Wasserversorgung, sehr gut. Der Einstieg in ein Windkraftprojekt hat aber gänzlich andere Qualitäten. Die Anlagen werden stetig größer und teurer und die gesetzlichen Rahmenbedingungen standen zu Beginn der über zwei Jahre andauernden Planungs- und Umsetzungsphase vor nicht vorhersehbaren Veränderungen. Daher haben wir auf eine Fachgesellschaft zurückgegriffen, an der die Rheinhessische neben vielen anderen, auch selbst beteiligt ist, die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Diese verfügt über ein hohes Maß an Erfahrung in der Umsetzung deutschlandweiter Investitionen und im Aufbau von Finanzierungen.“





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