Landkreis KarlsruheKlimaschutzverein gegründet

Gründung des Vereins „Kommunaler Klimaschutz im Landkreis Karlsruhe“.
v.l.: Bürgermeisterin Tamara Schönhaar; UEA-Geschäftsführerin Birgit Schwegle; Michael Gutjahr, Netze BW; Verteinsvorsitzender Dr. Marc Wagner; Bürgermeister Timur Özcan; Landrat Dr. Chrsitoph Schnaudigel
(Bildquelle: Kreisverwaltung Landratsamt Karlsruhe)

Gründung des Vereins „Kommunaler Klimaschutz im Landkreis Karlsruhe“.
v.l.: Bürgermeisterin Tamara Schönhaar; UEA-Geschäftsführerin Birgit Schwegle; Michael Gutjahr, Netze BW; Verteinsvorsitzender Dr. Marc Wagner; Bürgermeister Timur Özcan; Landrat Dr. Chrsitoph Schnaudigel
(Bildquelle: Kreisverwaltung Landratsamt Karlsruhe)
Im Landkreis Karlsruhe wurde jetzt der Verein „Kommunaler Klimaschutz im Landkreis Karlsruhe“ gegründet. Wie der Landkreis mitteilt, soll der Verein die Initiative „zeozweifrei 2035“ unterstützen. Am Verein hätten sich 32 Städte und Gemeinden des Kreises beteiligt.
Um der Neuausrichtung der Agentur nicht im Wege zu stehen, habe das Gründungsmitglied der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe (UEA), Netze BW, seine Anteile an der Gesellschaft zum symbolischen Preis von einem Euro abgegeben. „Wir scheiden als Gesellschafter aus, damit kein privates Kapital mehr an der UEA beteiligt ist und somit zukünftig Inhouse-Vergaben für die beteiligten Kommunen möglich sind“, sagt Michael Gutjahr, Leiter Regionalzentren Baden-Franken bei der Netze BW.
Angaben des Landkreises Karlsruhe zufolge können mit diesem Schritt die bisher langwierigen Ausschreibungsverfahren für die Kommunen bei der Beauftragung der UEA mit Beratungsleistungen beschleunigt werden. Die UEA könne nun den an ihr beteiligten Kommunen bestimmte Beratungs- und Dienstleistungen in Inhouse-Vergaben anbieten. „Diese Veränderung in der Umwelt- und Energieagentur ermöglicht es uns, bei dem wichtigen und dringlichen Thema weiter Tempo aufzunehmen“, begrüßt Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der UEA, die Neuausrichtung. „Der neue Verein sowie seine Beteiligung an der UEA schaffen eine noch engere Verknüpfung zwischen den Städten, Gemeinden und dem Landkreis. Diese ist bei alltäglichen Entscheidungen und Arbeitsprozessen essentiell, um ,zeozweifrei 2035‘ zu erreichen.“
Erste Sitzung
Laut dem Landkreis Karlsruhe setzte der Kommunale Klimaschutzverein in seiner ersten Sitzung zunächst die formalen Rahmenbedingungen für seine künftige Arbeit: Die Mitglieder – Vertreterinnen und Vertreter aller 32 Städte und Gemeinden sowie der Landkreis Karlsruhe – hätten die Satzung beschlossen. Anschließend hätten sie Tamara Schönhaar, Bürgermeisterin der Stadt Stutensee, Timur Özcan, Bürgermeister der Gemeinde Walzbachtal, und Marc Wagner, Bürgermeister der Gemeinde Hambrücken, in den Vorstand gewählt. Den Vorsitz übernehme Marc Wagner. Als Schriftführer sei die Landkreisverwaltung ausgewählt worden.
Alle Mitglieds-Kommunen des Klimaschutzvereins profitierten von den kostenlosen Angeboten der UEA. Diese habe zur Umsetzung von „zeozweifrei 2035“ Klimaschutzbausteine entwickelt, welche die Städte und Gemeinden dabei unterstützen, ihre jeweiligen Klimaschutzziele zu erreichen. Gleichzeitig sollten dadurch deren Personalkapazitäten geschont werden. Die Bausteine deckten eine große Bandbreite an Themenaspekten ab: klimaneutrale Verwaltung, nachhaltiges Bauen und klimagerechte Bauleitplanung sowie Sensibilisierung, Beratung, Netzwerken und Öffentlichkeitsarbeit. Der Kommunale Klimaschutzverein arbeite durch seine Anteile an der UEA künftig an dieser Zielsetzung, im Jahr 2035 einen „zeozweifreien“ Landkreis Karlsruhe zu haben, mit.
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