SachsenModellvorhaben für Wärmeplanung

Die Städte Pirna und Radeberg dienen für die Wärmeplanung in Sachsen als Modellvorhaben.
(Bildquelle: 123rf/fotoall)
Das Modellvorhaben zur kommunalen Wärmeplanung in Sachsen hat jetzt offiziell begonnen. Die Städte Pirna und Radeberg gehören zu den ausgewählten Teilnehmern. Wie die Sächsische Energieagentur (SAENA) mitteilt, ist es das Ziel des Vorhabens, die Wärmeplanung in Sachsen zu verbessern und die daraus gewonnenen Erfahrungen auf andere Kommunen zu übertragen. Beide Städte erhalten jeweils bis zu 35.000 Euro für zusätzliche Unterstützungsleistungen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.
Pirna konzentriert sich in seinem Projekt auf die Analyse und Berechnung zukünftiger Stromnetzentgelte sowie die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit verschiedener Wärmeversorgungslösungen. Die Stadt setzt dabei auf eine Kooperation mit den Stadtwerken Pirna, der ENERKO Gruppe und der SAENA.
Radeberg kombiniert die Erstellung seiner Wärmeplanung mit zusätzlichen Beteiligungsformaten für die Wohnungswirtschaft, der Datenbeschaffung sowie einer Simulationsplanung zur Abwärmenutzung und Speicherung im Quartier Eschebach – Areal. Auch hier ist die SAENA ein zentraler Projektpartner.
Das Modellvorhaben wird von der Servicestelle Kommunale Wärmeplanung bei der Sächsischen Energieagentur betreut, die sächsische Kommunen bei der Wärmeplanung mit Informationen, Beratung und Praxisbeispielen unterstützt.
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