Donnerstag, 29. Januar 2026

WilkenNeuer Hauptsitz in Greven

[26.09.2023] Das Unternehmen Wilken baut derzeit seinen Standort in Greven aus, der ab 2024 als zweiter Hauptsitz dienen soll. Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen bei der Planung des Neubaus im Mittelpunkt.

Die Wilken Software Group baut jetzt den Standort Greven zum zweiten Hauptsitz des Unternehmens aus. Wie Wilken mitteilt, bietet der Standort direkt am Flughafen Münster/Osnabrück nicht nur ausreichend Platz für weiteres Wachstum. Neben der Business Unit Utility Industries NTS.suite, die bisher schon in Greven beheimatet war, sollen dort perspektivisch auch alle anderen Produktlinien der Wilken Software Group vertreten sein. „In den nächsten zwei Jahren soll die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Greven von 140 auf 200 steigen. Der Neubau soll zudem die zentrale Anlaufstelle für unsere Kunden im Norden und Westen Deutschlands werden“, erklärt Wilken-Geschäftsführer Dominik Schwärzel. Die beiden zweigeschossigen Gebäudeflügel mit einer Gesamtfläche von rund 3.600 Quadratmetern sollen nach Unternehmensangaben bereits 2024 bezugsfertig sein. Ende des Jahres will Wilken dann mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern die Eröffnung feiern.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit hätten bei der Planung des Neubaus auf dem insgesamt 6.152 Quadratmeter großen Grundstück im Mittelpunkt gestanden. So würden die beiden V-förmigen Gebäudeflügel aus modular vorgefertigten Holzbauelementen errichtet. Die Dächer werden begrünt und mit einer Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 150 Kilowatt peak (kWp) ausgestattet. Der so erzeugte Strom werde nicht nur einen Großteil des Verbrauchs im Gebäude decken, sondern auch die Wärmepumpen für die Heizung sowie die Lade-Infrastruktur für Elektroautos und E-Bikes auf dem Firmenparkplatz speisen. Das gesamte Gebäude werde zudem nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert.
Im Verbindungsteil im Erdgeschoss der beiden Flügel sei neben dem Empfang ein Conference Center mit einem integrierten Café angesiedelt, das auch von externen Firmen als Event Location angemietet werden könne. Im zweiten Geschoss verbinde ein geschlossener Übergang die beiden Gebäudeteile. „Alle Arbeitsplätze werden nach den Anforderungen an die New-Work-Kultur gestaltet. Das heißt, wir werden große, offene Räume haben, die flexibel eingeteilt werden können und vielfach Raum für Begegnungen und Kommunikation bieten“, beschreibt Standort-Chef Jan Gesing das Konzept. „Die Lage am Flughafen und die damit verbundenen idealen Verkehrsanbindungen inklusive des öffentlichen Nahverkehrs sorgen für eine gute Erreichbarkeit sowohl für unsere Mitarbeitenden als auch unsere Kunden“, so Gesing weiter. Das Unternehmen ist schon seit 1977 am Standort Greven vertreten, damals noch als Neutrasoft GmbH, die 2008 von der Wilken Software Group übernommen wurde.



Stichwörter: Unternehmen, Wilken, Greven


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

Amprion: Hybrider Offshore-Interkonnektor geplant

[28.01.2026] Deutschland und Dänemark wollen ihre Stromnetze in der Nordsee enger verknüpfen und planen einen hybriden Offshore-Interkonnektor zwischen beiden Ländern. Amprion und Energinet sollen das Projekt mit innovativer Gleichstromtechnik auf See umsetzen. mehr...

Stadtwerke Velbert: Beteiligung an rku․it

[22.01.2026] Die Stadtwerke Velbert beteiligen sich an dem Unternehmen rku․it und werden Gesellschafter des IT- und Prozessdienstleisters für die Energiebranche. Beide Seiten wollen damit die strategische Zusammenarbeit vertiefen und die digitale Leistungsfähigkeit der Versorgungswirtschaft stärken. mehr...

Gemeindewerke Budenheim: Umstellung auf Kraftwerk Software

[20.01.2026] Die Gemeindewerke Budenheim stellen ihre IT-Landschaft auf eine einheitliche Plattform von Kraftwerk Software um. Ziel sind weniger Schnittstellen, mehr Automatisierung und der Betrieb zentraler Geschäftsprozesse in der Cloud. mehr...

Stadtwerke Konstanz: Investitionen von 50 Millionen Euro

[16.01.2026] Die Stadtwerke Konstanz wollen dieses Jahr rund 50 Millionen Euro in Infrastruktur und Daseinsvorsorge investieren. Im Fokus stehen der Ausbau der Stromnetze sowie Projekte in Mobilität, Telekommunikation und bei den Tochtergesellschaften. mehr...

Hamburger Energienetze: Chatbot im Kundenservice

[09.01.2026] Die Hamburger Energienetze haben auf ihrer Website einen KI-gestützten Chatbot eingeführt, der Nutzerinnen und Nutzer bei Fragen rund um Strom-, Gas- und Wasserstoffnetze unterstützt. Der digitale Netzassistent soll Informationen schneller zugänglich machen und zugleich den Kundenservice entlasten. mehr...

Stadtwerke Lemgo: Wirtschaftsplan von rund 53 Millionen Euro

[08.01.2026] Der Wirtschaftsplan 2026 der Stadtwerke Lemgo sieht Investitionen von rund 53 Millionen Euro vor. Der Schwerpunkt liegt auf klimaneutraler Energieerzeugung, Netzausbau und der Sicherung zentraler Bereiche der Daseinsvorsorge. mehr...

interview

Interview: Lösungen für die Balance im Netz

[06.01.2026] Aus dem BHKW-Pionier 2G Energy ist ein internationaler Anbieter dezentraler Energielösungen geworden. stadt+werk sprach mit dem neuen Vorstandschef Pablo Hofelich über Wachstum, Strategie und die Rolle des Unternehmens im Energiesystem der Zukunft. mehr...

Steag Iqony Group: Führungswechsel im kommenden Jahr

[18.12.2025] Bei der Steag Iqony Group steht ein Führungswechsel an: Gundolf Schweppe übernimmt im Mai 2026 den Vorstandsvorsitz. Er folgt auf Andreas Reichel, der das Unternehmen seit 2020 geführt hat und planmäßig in den Ruhestand geht. mehr...

MVV Energie: Solides Ergebnis für 2025

[16.12.2025] Trotz sinkender Großhandelspreise hat MVV Energie im Geschäftsjahr 2025 ein solides operatives Ergebnis erzielt und ihr Investitionsvolumen deutlich erhöht. Mehr als 500 Millionen Euro flossen vor allem in Projekte der Wärme- und Stromwende sowie in grüne Kundenlösungen. mehr...

Thüga: Zusammenschluss zu regionalem Versorger

[15.12.2025] Thüga Energie und ThügaNETZE wollen ab 2026 unter einem Dach auftreten und so ihre Kräfte in den Regionen bündeln. Der Zusammenschluss soll Effizienz schaffen, die Energie- und Wärmewende unterstützen und zugleich einen Wechsel an den Unternehmensspitzen bringen. mehr...

Stadtwerke Lübeck: Kommunale Partnerschaft erweitert

[08.12.2025] Stadtwerke Lübeck Solutions hat drei neue kommunale Partner gewonnen, die sich als Kommanditisten an der Digitaleinheit beteiligen. Mit der Stadt Mölln, dem Kreis Segeberg und der IT-Allianz Nord soll die Entwicklung skalierbarer Lösungen für die öffentliche Verwaltung vorangetrieben werden. mehr...

Trianel: Award für Nachhaltigkeitsbericht

[03.12.2025] Trianel hat für seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht nach dem ESRS VSME Standard den Exzellenz Status der ESG Transparency Awards 2025 erreicht. mehr...

Kreis Dingolfing-Landau: Bezug von Ökostrom verlängert

[03.12.2025] Der Landkreis Dingolfing-Landau bezieht auch in den kommenden drei Jahren zertifizierten Ökostrom der Stadtwerke Dingolfing. Die Stadtwerke gingen erneut als wirtschaftlichster Anbieter einer bundesweiten Ausschreibung hervor. mehr...

Konstanz: Gründung von Wärmeverbund

[27.11.2025] Die Stadtwerke Konstanz gründen gemeinsam mit Solarcomplex eine Gesellschaft für den Aufbau eines regenerativen Wärmeverbunds im neuen Stadtteil Hafner. Der Entscheidung des Gemeinderats zufolge soll Wärmeversorgung Hafner Wärmepumpen und eine eigene Photovoltaikanlage bündeln. mehr...

Stadtwerke Fürstenfeldbruck: Digitaler Assistent im Kundenservice

[26.11.2025] Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck setzen seit Mitte November auf einen KI-basierten Telefonassistenten, um ihre Erreichbarkeit zu verbessern. Der digitale Mitarbeiter namens Oskar beantwortet Anrufe rund um die Uhr und übernimmt erste Kundenanliegen selbstständig. mehr...