Montag, 5. Oktober 2026

NiedersachsenSeekabelverbindung mit Norwegen

[07.03.2013] Der niedersächsische Energieminister Stefan Wenzel spricht sich für eine von TenneT und Statnett geplante Stromkabelverbindung zwischen Niedersachsen und Norwegen aus.

Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), begrüßt die Ankündigung des norwegischen Netzbetreibers Statnett und des Übertragungsnetzbetreibers TenneT, gemeinsam mit der deutschen Förderbank KfW die Verbindung Nord.Link als erste der beiden geplanten Stromkabelverbindungen zwischen Norddeutschland und Norwegen zu realisieren. „Durch diese Verbindung wird es künftig möglich sein, Strom aus Deutschland in Norwegen in Pumpspeicherkraftwerken zu speichern und im Bedarfsfall Wasserkraftstrom aus Norwegen nach Deutschland zu leiten“, sagt Wenzel. „Es freut mich daher sehr, dass das Nord-Link-Projekt jetzt zügig realisiert werden soll.“ Der Netzausbau müsse nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch über die Grenzen hinweg vorangehen, so der Energieminister. Wie das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz mitteilt, soll die Stromkabelverbindung im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel anlanden. Niedersachsen biete darüber hinaus mit der für das NorGer-Projekt raumordnerisch freigehaltenen Kabeltrasse beste Voraussetzungen für eine weitere Kabelverbindung. Die NorGer-Trasse soll eine Leistung von rund 1.400 Megawatt in beide Richtungen transportieren können. Auf diese Weise gelange Strom nach Norwegen, wenn er in Deutschland günstig regenerativ erzeugt wird und könne wieder abgerufen werden, wenn hierzulande Bedarfsspitzen bestehen. Wenzel bekräftigte, dass die Chance einer Seekabelverbindung zwischen Niedersachsen und Norwegen nicht vertan oder auf die lange Bank geschoben werden sollte: „Die Landesregierung steht als verlässlicher Partner für eine schnelle Realisierung bereit.“





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