DüsseldorfStartschuss für Ausbauinitiative Photovoltaik

Familie Bevis aus dem Düsseldorfer Stadtteil Wersten hat das städtische Beratungsangebot getestet.
v.l.: Umweltdezernentin Helga Stulgies; Susanne und Blaine Bevis
(Bildquelle: Uwe Schaffmeister)
Der Startschuss für die neue Ausbauinitiative Photovoltaik der Stadt Düsseldorf ist gefallen. Ab sofort stehen den Bewohnern der drei Testgebiete der kostenlose Düsseldorfer Solarservice, kurz DÜSS, zur Verfügung, informiert die nordrhein-westfälische Kommune. „Mit Solarstrom aus eigener Erzeugung lässt sich wirkungsvoll zum Klimaschutz und zum Ziel der Stadt, klimaneutral zu werden, beitragen“, sagt Umweltdezernentin Helga Stulgies. „Deshalb setzen wir in Zukunft auf ein verstärktes Beratungs- und Informationsangebot für Hauseigentümer. Das Projekt soll bis Ende 2020 zunächst als Pilotprojekt in den drei Stadtteilen Angermund, Unterbach und Wersten durchgeführt werden und im Erfolgsfall ab 2021 auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.“
Hauseigentümer können sich telefonisch oder per E-Mail beraten lassen. Für die Begleitung während der Umsetzungsphase, können die Bürger einen kommunalen Zuschuss beantragen. Gefördert werden 50 Prozent dieser Kosten, allerdings maximal 500 Euro. In den kommenden Monaten werden in den drei Testgebieten zudem Vorträge und Beratungssprechstunden angeboten. Eigentümer mit geeigneten Dachflächen werden angeschrieben und über die Angebote informiert.
Testfamilie Bevis demonstriert DÜFF-Angebot
Die Vorstellung des neuen Beratungs- und Informationsangebots fand bei Familie Bevis in Wersten-West statt. Die Familie hatte ihr Wohnhaus im Februar dieses Jahres mit einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund zehn Kilowatt Peak (kWp) sowie einem Stromspeicher mit einer Kapazität von 13,5 Kilowattstunden (kWh) ausgestattet. „Am Beispiel des Wohnhauses der Familie Bevis lassen sich die Vorteile der Photovoltaik gut erkennen“, sagt Umweltamtsleiter Thomas Loosen. „Auf dem Dach des Hauses werden nun mindestens 60 Prozent des Jahresstrombedarfs produziert und direkt verbraucht. An sonnigen Tagen ist das Haus trotz hoher Verbräuche energieautark. Insgesamt werden jährlich etwa drei Tonnen CO2 eingespart.“
Die Solarstromanlage der Familie Bevis wurde mit Fördermitteln aus dem städtischen Programm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten“ in Höhe eines pauschalen Betrages von 500 Euro unterstützt. Zudem erhielt die Familie 20 Prozent der anrechenbaren Bruttoinvestitionskosten für den Stromspeicher aus Fördermitteln des Programms.
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