MainovaWindpark eingeweiht

Anschluss geschafft: Windpark in Remlingen ist am Netz.
v.l.: Dr. Peter Birkner (Technikvorstand Mainova AG), Dr. Constantin H. Alsheimer (Vorsitzender des Vorstands Mainova AG), Fritz Emmerich (2. Bürgermeister Markt Remlingen), Gerhard Eck (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern) und Matt
(Bildquelle: Mainova AG)

Anschluss geschafft: Windpark in Remlingen ist am Netz.
v.l.: Dr. Peter Birkner (Technikvorstand Mainova AG), Dr. Constantin H. Alsheimer (Vorsitzender des Vorstands Mainova AG), Fritz Emmerich (2. Bürgermeister Markt Remlingen), Gerhard Eck (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern) und Matt
(Bildquelle: Mainova AG)
Das Unternehmen Mainova will bis 2015 15 bis 20 Windparks bauen. Rund 80 Anlagen sollen bis dahin ans Netz gehen und jährlich 500 Gigawattstunden Strom produzieren. Jetzt hat der Frankfurter Versorger den ersten Windpark außerhalb Hessens offiziell eingeweiht. Im unterfränkischen Remlingen wurden im Beisein von Vertretern der bayerischen Staatsregierung sechs Windräder in Betrieb genommen. Die Anlagen mit einer Nabenhöhe von 140 Metern wurden in dreizehn Monaten errichtet. Die je 2,4 Megawatt starken Windräder sollen rund 35 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen.
Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, sagte: „Windkraft trägt den Hauptanteil der Energiewende. Sie bietet viele Vorteile und ist zuverlässig.“ Fritz Emmerich, 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Remlingen, ergänzte: „Der Marktgemeinderat und der größte Teil der Remlinger Bevölkerung stehen geschlossen hinter diesem Projekt. Wir sind überzeugt, nicht nur für Markt Remlingen eine gute Sache auf den Weg gebracht zu haben. Da die Pachteinnahmen vollständig in die Gemeindekasse fließen, können wir so manche lieb gewonnene öffentliche Einrichtung auch in Zeiten knapper Kassen am Leben erhalten. Außerdem leisten wir Remlinger mit dem Windpark einen gehörigen Beitrag zum Klimaschutz.“
Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, nannte die politischen Vorgaben: „Die Bayerische Staatsregierung hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2021 wollen wir 50 Prozent unseres Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen decken.“ Der Freistaat werde in den kommenden fünf Jahren rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Klimaschutz investieren. Der Anteil der Windkraft am Strom soll dabei bei sechs bis zehn Prozent liegen. Dafür müssten zwischen 1.000 und 1.500 neue Windkraftanlagen in Betrieb gehen. Der Windpark in Remlingen sei deshalb ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung, so der Staatssekretär.
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