AdvertorialNetzdigitalisierung für kleinere Netzbetreiber – Wie der Einstieg mit begrenzten Ressourcen gelingt
Die Digitalisierung des Verteilnetzes muss vielerorts neben dem Tagesgeschäft gelingen. Gerade bei kleineren Stadt- und Gemeindewerken übernehmen wenige Mitarbeitende zahlreiche Aufgaben gleichzeitig. Für die Aufbereitung von Netzdaten, die Einführung neuer Software und die Weiterentwicklung bestehender Prozesse bleibt entsprechend wenig Zeit. Umso wichtiger ist ein Vorgehen, das den Aufwand überschaubar hält und früh einen Nutzen für die tägliche Arbeit bringt.
Wachsende Aufgaben treffen auf begrenzte Kapazitäten
Wo können weitere Anlagen angeschlossen werden? Welche Netzabschnitte sind kritisch belastet? Und wo sollte der Ausbau zuerst ansetzen? Belastbare Antworten brauchen eine verlässliche Datenbasis. Doch Informationen zu Betriebsmitteln und Netzstruktur liegen häufig in unterschiedlichen Systemen vor oder sind unvollständig. Werden diese Daten für jede Aufgabe erneut zusammengetragen, bindet das zusätzliche Kapazitäten.
Für kleinere Netzbetreiber, also mit weniger als 50.000 Anschlusspunkten stellt sich deshalb die Frage, wie sie ihre Daten systematisch nutzbar machen und zugleich das Team entlasten können. Der Einstieg muss zur vorhandenen Organisation passen und klare Prioritäten setzen.
Mit vorhandenen Daten beginnen und gezielt verbessern
Eine vollständig bereinigte Datenbasis muss dem Start nicht vorausgehen. Mit der Intelligent Grid Platform (IGP) führt envelio Informationen aus bestehenden Quellsystemen zu einem rechenfähigen digitalen Netzmodell zusammen. Beim Import werden die Daten auf Vollständigkeit, Plausibilität und Konsistenz geprüft. Typische Datenfehler lassen sich dabei automatisiert beheben.
So entsteht eine gemeinsame Grundlage für weitere Anwendungen. Änderungen in den Quellsystemen werden kontinuierlich übernommen, damit das Modell die Entwicklung des Netzes abbildet. Die Datenaufbereitung wird dadurch zu einem fortlaufenden Prozess, auf dem Planung und Betrieb aufbauen können.
Von der Anschlussprüfung bis zur Netzplanung
Auf Basis dieses Netzmodells lassen sich technische Anschlussprüfungen digitalisieren und automatisieren. Auch für die Netzplanung wird die Datenbasis nutzbar: Netzbetreiber können unterschiedliche Zukunftsszenarien berechnen und bewerten, welche Auswirkungen zusätzliche Erzeugungsanlagen, Verbraucher und Speicher auf ihr Netz haben.
Werden Messdaten eingebunden, kommen weitere Möglichkeiten hinzu, etwa zur Überwachung der Netzauslastung und zum Engpassmanagement. Die einzelnen Anwendungen greifen auf eine gemeinsame Grundlage zurück. Dadurch lassen sich Prozesse schrittweise erweitern und miteinander verbinden.
Erfahrungen aus anderen Stadtwerken nutzen
Wie dieser Einstieg im Arbeitsalltag aussieht, steht im Mittelpunkt der envelio Roadshow. Kleinere Verteilnetzbetreiber erhalten Einblicke in die Umsetzung bei anderen Unternehmen und können eigene Fragen zu Datenqualität, Anwendungen und organisatorischen Herausforderungen einbringen. In Sindelfingen berichten die Stadtwerke Sindelfingen über Datenintegration, Anschlussprüfung und Netzplanung. Beim Termin in Köln teilen die Stadtwerke Hilden ihre Erfahrungen. Für Fulda ist ebenfalls ein Kundenbericht vorgesehen; der Netzbetreiber wird noch bekannt gegeben.
Partner epilot begleitet alle drei Termine
Zudem ist epilot als Partner an allen drei Terminen vor Ort. Im Fokus steht die digitale Erfassung von Netzanschlussbegehren von Installateuren und Anschlussnehmern über das epilot-Netzportal und deren direkte Übergabe per Standardschnittstelle an die envelio IGP – ohne Medienbrüche vom Antrag bis zur Netzplanung. Zusätzlich gibt epilot einen Ausblick darauf, wie Netzbetreiber künftig auch ihre EEG-Datenbank und das Einspeisemanagement in einer zentralen Plattform abbilden können.
Drei Termine für den persönlichen Austausch
Die Roadshow findet am 05.11.2026 in Sindelfingen, am 19.11.2026 in Köln und am 27.11.2026 in Fulda statt. Die Veranstaltungen dauern jeweils von 10 bis 15 Uhr und schließen ein gemeinsames Mittagessen ein. Die Teilnahme ist kostenfrei, vorgesehen sind rund 20 Personen pro Termin.
Ansprechpartnerin:
Lea Behlau, Senior Events- and Customer Marketing Manager marketing@envelio.de
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