Sonntag, 1. November 2026

WeimarZwei Millionen für Fernwärmenetz

[15.09.2025] Die Stadtwerke Weimar erhalten rund zwei Millionen Euro Fördermittel für die Digitalisierung ihres Fernwärmenetzes. Mit intelligenten Hausanschlussstationen sollen Effizienz, Transparenz und Versorgungssicherheit deutlich verbessert werden.

Übergabe des Fördermittelbescheids

(Bildquelle: Stadtwerke Weimar)

Wie die Stadt Weimar berichtet, treiben die Stadtwerke die Modernisierung ihres Fernwärmenetzes mit einem Förderprojekt im Wert von circa zwei Millionen Euro voran. Das Geld stammt aus EFRE-Mitteln des Thüringer Landesverwaltungsamts im Rahmen der Maßnahme „Neu- und Ausbau von Fernwärmenetzen in zentralen Orten (NAF)“. Kernstück des Vorhabens ist die Einführung intelligenter Hausanschlussstationen (iHAST). Diese Stationen übernehmen nicht nur die Wärmeübertragung in den Gebäuden, sondern erfassen und steuern zugleich fortlaufend Mess- und Betriebsdaten.

Nach Angaben der Stadtwerke verbessert die Technik die Kostenkontrolle und den Komfort der Kundinnen und Kunden, gleichzeitig steigert sie die Versorgungssicherheit. Staatssekretär Tobias Knoblich vom Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur erklärte bei der Übergabe des Fördermittelbescheids, die intelligenten Hausanschlussstationen stünden beispielhaft für das Zusammenspiel von Digitalisierung und Klimaschutz. Oberbürgermeister Peter Kleine sprach von einem wichtigen Impuls für die Stadt, der sowohl Umwelt als auch Bürgerinnen und Bürgern zugutekomme. Stadtwerke-Geschäftsführerin Constanze Reppin betonte, die Förderung ermögliche es, mit der Modernisierung der Hausanschlussstationen zu beginnen und die Fernwärme fit für die Zukunft zu machen.

Das Netz der Stadtwerke Weimar versorgt derzeit rund 9.000 Kundinnen und Kunden. Erste iHAST-Stationen sollen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen, bis 2027 soll das gesamte Projekt abgeschlossen sein.





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