Stadtwerke Duisburg200 Millionen Euro für Energiepark Wanheim

Spatenstich für die neuen Anlagen im Energiepark Wanheim.
v.l.: Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke Duisburg AG; Marco Weiss, Geschäftsführer von ETW Energietechnik; Andreas Eferdinger, Geschäftsbereichsleiter Technik bei Bilfinger; Norbert Schröder, Sprecher der Geschäftsführung der Iqony Solutions; Marcus Vunic, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG; Sören Link, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG
(Bildquelle: Stadtwerke Duisburg)
Spatenstich für die neuen Anlagen im Energiepark Wanheim.
v.l.: Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke Duisburg AG; Marco Weiss, Geschäftsführer von ETW Energietechnik; Andreas Eferdinger, Geschäftsbereichsleiter Technik bei Bilfinger; Norbert Schröder, Sprecher der Geschäftsführung der Iqony Solutions; Marcus Vunic, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG; Sören Link, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG
(Bildquelle: Stadtwerke Duisburg)
Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Stadtwerke Duisburg den Startschuss für die Modernisierung des Energieparks Wanheim gegeben. Das Projekt ist nach Angaben des kommunalen Versorgers ein zentraler Baustein für die geplante Dekarbonisierung der Fernwärmeerzeugung im kommenden Jahrzehnt. Am Standort des Heizkraftwerks III entstehen zunächst drei Rheinwasser-Wärmepumpen mit jeweils 15 Megawatt (MW) thermischer Leistung. Eine vierte Anlage ist für einen späteren Ausbau vorgesehen. Für die Entnahme und Rückführung des Rheinwassers kann die vorhandene Kühlwasser-Infrastruktur des Kraftwerks weitergenutzt werden.
15 Blockheizkraftwerke geplant
Darüber hinaus errichten die Stadtwerke zunächst zehn Blockheizkraftwerke (BHKW), fünf weitere sollen später folgen. Im Endausbau erreichen sie zusammen rund 67 MW elektrische und 80 MW thermische Leistung. Die Anlagen können nach Unternehmensangaben bereits mit einer Wasserstoffbeimischung von 20 Prozent betrieben und später für einen vollständigen Wasserstoffbetrieb nachgerüstet werden. Ergänzt wird der Anlagenverbund zunächst durch einen Elektrokessel mit 30 MW thermischer Leistung. Ein zweiter ist als weitere Ausbaustufe vorgesehen. Zudem wird die zentrale Elektrotechnik des Standorts erneuert.
Kombination verschiedener Technologien
Die neuen Anlagen ersetzen Block A des bestehenden Gaskraftwerks, dessen Gasturbine aus den 1970er-Jahren stammt und Mitte 2027 außer Betrieb gehen soll. „Wir verändern die Struktur unserer Erzeugung grundlegend“, erklärt Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Marcus Vunic. Die Kombination verschiedener Technologien ermögliche es, die Erzeugung künftig flexibler an Verfügbarkeit, Bedarf und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen anzupassen. An der Umsetzung sind unter anderem Iqony Solutions, Bilfinger und ETW Energietechnik beteiligt. Die neuen Anlagen sollen bis Ende 2029 in Betrieb genommen werden.
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