PleßSpatentstich für Wärmeversorgung
In der Unterallgäuer Gemeinde Pleß ist der Spatenstich für eine örtliche Nahwärmeversorgung erfolgt, die mit Biomasse betrieben wird. Nach Angaben der Nahwärmeversorgung Pleß sollen nach der Fertigstellung 255.000 Liter Heizöl eingespart werden – das entspricht einem CO2-Ausstoß von 825 Tonnen. Das Wärmenetz ist rund 8,9 Kilometer lang, die Leistung des Blockheizkraftwerks (BHKW) betrage etwa 810 Kilowatt. 123 Haushalte seien bislang an die Energieversorgung angeschlossen. Mit der Gründung einer Bürgergenossenschaft haben die bayerische Gemeinde, die Katholische Kirchenstiftung sowie Unternehmer aus dem Dorf das Großprojekt vor genau zwei Jahren auf den Weg gebracht. „Die Genossenschaft ist Plattform für einen regen Interessen- und Gedankenaustausch“, sagt Peter Lessmann, einer der beiden Vorstände der Bürgergenossenschaft. Eine Absicht, Gewinne zu erzielen, gebe es nicht: „Es geht darum, wirtschaftlich zu arbeiten“, so der langjährige Pleßer Bürgermeister.
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