Freitag, 6. November 2026

Stadtwerke MünchenErdwärme-Kraftwerke erworben

[27.09.2016] Zwei in Betrieb befindliche Geothermie-Anlagen haben die Stadtwerke München gekauft. Sie verfügen zusammen über eine elektrische Leistung von elf Megawatt.
Geothermie-Anlage in Dürrnhaar hat den Besitzer gewechselt.

Geothermie-Anlage in Dürrnhaar hat den Besitzer gewechselt.

(Bildquelle: BayWa r.e. / Edward Beierle)

Die Stadtwerke München haben zwei Geothermiekraftwerke in Kirchstockach und Dürrnhaar (Landkreis München) erworben. Bisheriger Eigentümer der Anlagen war die Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH, ein Joint Venture der Firmen BayWa r.e. und Hochtief PPP Solutions. Beide Anlagen sind bereits seit mehreren Jahren in Betrieb und verfügen nach Angaben von BayWa r.e. über je rund 45 Megawatt (MW) potenzieller Wärmeleistung und 5,5 MW elektrischer Leistung. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München, kommentierte: „Wir freuen uns, dass wir uns mit Hochtief und der BayWa einig werden konnten. Mit diesen zwei Geothermie-Anlagen steigt die Zahl unserer erneuerbaren Anlagen allein in der Region auf 43 – ein toller Erfolg für die Ausbauoffensive Erneuerbare Energien.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geothermie

Stadtwerke Münster: Erdwärme für Neubaugebiet

[04.11.2026] Die Stadtwerke Münster erkunden an der Kötterstraße in Handorf die Nutzung oberflächennaher Erdwärme für ein kaltes Nahwärmenetz. Im benachbarten Neubaugebiet Kirschgarten sind die Bohrungen für ein solches Versorgungssystem bereits abgeschlossen. mehr...

Fraunhofer IEG: Grubenwasser für die Wärmewende

[03.11.2026] Das Fraunhofer IEG hat in Bochum vier Bohrungen in ein ehemaliges, geflutetes Kohlebergwerk erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeiten zeigen, dass sich Grubenwasser mit konventioneller Bohrtechnik als Wärmequelle und Wärmespeicher erschließen lässt. mehr...

Geothermiekongress 2026: Ausbau in der Fläche voranbringen

[29.10.2026] Wie sich Geothermieprojekte schneller und in größerem Umfang umsetzen lassen, war eine zentrale Frage beim Geothermiekongress 2026 in Potsdam. Diskutiert wurde auch, welchen Beitrag die Erdwärme zu einer sicheren und bezahlbaren Wärmeversorgung leisten kann. mehr...

Fraunhofer IEG: Forschungsprojekt soll Akzeptanz der Geothermie stärken

[22.10.2026] Ein neues Forschungsprojekt soll die Kommunikation über seismische Risiken bei Tiefengeothermieprojekten verbessern und die Bürgerbeteiligung stärken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Vorhaben mit rund 2,27 Millionen Euro. mehr...

Nürnberg: N-Ergie erkundet Geothermiepotenzial

[21.10.2026] Der Energieversorger N-Ergie will ab dem 9. November den Untergrund in Nürnberg und Umgebung auf sein Potenzial für Tiefengeothermie untersuchen. Auf sechs Messlinien mit einer Gesamtlänge von rund 110 Kilometern sollen Daten für die mögliche Nutzung von Erdwärme gewonnen werden. mehr...

Fraunhofer IEG: Forschungsvorhaben zu Grubenwasser

[06.10.2026] Das Fraunhofer IEG und die Technische Hochschule Georg Agricola wollen die Nutzung von Grubenwasser für die Wärmeversorgung gemeinsam vorantreiben. Im Fokus stehen ehemalige Bergbauregionen, in denen bestehende Infrastrukturen als Wärmequellen oder -speicher dienen könnten. mehr...

bericht

Geothermiekonferenz: Fortschritte bei Wärmenutzung aus der Tiefe

[24.09.2026] Auf der 21. Geothermiekonferenz in Bochum haben Fachleute, Kommunen und Energieversorger über den Stand der Geothermienutzung in Nordrhein-Westfalen und aktuelle Projekte berichtet. Im Mittelpunkt standen Erkundungen für die tiefe Geothermie, konkrete Vorhaben von Versorgern sowie die Förder- und Unterstützungsangebote des Landes. mehr...

LIAG: Geothermie könnte Olympiastadion mit Wärme versorgen

[21.09.2026] Oberflächennahe Geothermie könnte den Wärmebedarf des Berliner Olympiastadions rechnerisch vollständig decken. Modellberechnungen zeigen zudem, welches Potenzial große Sportflächen für die Wärmewende in Städten bieten können. mehr...

Stadtwerke Weimar: Aufsuchungserlaubnis für Tiefengeothermie erhalten

[14.09.2026] Die Stadtwerke Weimar dürfen das Potenzial für Tiefengeothermie im Raum Weimar untersuchen. Eine bis Juni 2031 befristete Erlaubnis umfasst ein rund 495 Quadratkilometer großes Gebiet und ist Voraussetzung für weitere Erkundungen. mehr...

Stadtwerke Bernau: Tiefengeothermieprojekt pausiert

[11.09.2026] Die Stadtwerke Bernau haben die Planungen für eine Tiefengeothermiebohrung am Schönfelder Weg vorerst gestoppt. Nach einer erneuten Prüfung sei der Bau und Betrieb der geplanten Anlage derzeit wirtschaftlich nicht darstellbar. Der kommunale Versorger will nun alternative Lösungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung untersuchen. mehr...

Geologischer Dienst NRW: Erkundungen im nördlichen Münsterland

[03.09.2026] Im nördlichen Münsterland untersucht der Geologische Dienst NRW das Potenzial für tiefe Erdwärme. Drei Seismik-Trassen sollen Kommunen und Stadtwerken zeigen, wo sich weitere Erkundungen für die Wärmeversorgung lohnen. mehr...

Münster: Hochschulstandort baut Geothermie-Anlage weiter aus

[02.09.2026] Die FH Münster baut ihre Geothermie-Anlage am Technologie-Campus Steinfurt für 18,8 Millionen Euro aus. Künftig soll Erdwärme rund 64 Prozent des Wärmebedarfs decken und zugleich als Reallabor für effizientere Wärmepumpen dienen. mehr...

Stadtwerke Munster-Bispingen: Heißes Wasser mit bis zu 154 Grad Celsius entdeckt

[28.08.2026] Die Stadtwerke Munster-Bispingen sehen nach ersten Arbeiten am Tiefengeothermie-Projekt in Munster gute Chancen für eine wirtschaftliche Wärmenutzung. In einem ertüchtigten Bohrloch stieß die Unternehmenstochter HeideGeo auf Wasser mit Temperaturen von bis zu 154 Grad Celsius. mehr...

München: Seismik-Messungen gestartet

[26.08.2026] Im Großraum München wird der tiefe Untergrund in den kommenden Monaten großflächig untersucht. Die Daten sollen ein dreidimensionales geologisches Modell ermöglichen und die Planung weiterer Geothermieprojekte unterstützen. Die Messungen sind Teil des Forschungsprojekts GIGA-M. mehr...

Fraunhofer IEG: Forschungsprojekt zu Kalkgestein in der Rhein-Ruhr-Region

[17.08.2026] Ein Forschungsprojekt entwickelt neue Werkzeuge für die Tiefengeothermie in der Rhein-Ruhr-Region. R3Chain soll das Potenzial von Kalkgestein genauer bestimmen und Stadtwerken sowie Energieversorgern frühere Planungssicherheit geben. mehr...