AEEBest Practice für Kommunen
Das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES), das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) stellen auf dem Zukunftsforum Energie und Klima am 15. November 2021 erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ReWA unter dem Titel „Transformation zwischen Beteiligung, Wertschöpfung und Akzeptanz: Wie hängt alles zusammen und was hilft Kommunen bei der erfolgreichen Umsetzung?“ vor. ReWA steht für regionale Wertschöpfung, Beteiligung und Akzeptanz in der Energiewende. In der empirischen Untersuchung hat das Konsortium erstmals den Zusammenhang von regionaler Wertschöpfung, Beteiligungsmodellen und Akzeptanz in der Energiewende an echten Fallbeispielen untersucht. Die ersten Ergebnisse werden in einem 90-minütigen Workshop präsentiert. „Das Zukunftsforum ist eine der wichtigsten Plattformen für Diskussionen und Wissenstransfer im Energie- und Umweltsektor. Hier können wir die ersten Ergebnisse also direkt mit den Energiewende-Macher reflektieren und weitere Impulse für die Akzeptanzarbeit mitnehmen“, sagt Robert Brandt, Geschäftsführer der AEE.
Ziel des Workshops ist es, Kommunalvertretern Best Practices und Failed Cases zum Ausbau von erneuerbaren Energien mit passenden Beteiligungsmodellen vorzustellen und zu diskutieren. Es soll auch erörtert werden, welche weiteren Forschungsfragen in diesem Feld dringlich sind und wie sie bei der konkreten Umsetzung der Transformation des Energiesystems helfen können. Um die Forschungsergebnisse im Workshop greifbar zu machen, wird auch der Online-Wertschöpfungsrechner vorgestellt. Im Rahmen von ReWA wurden zehn Fallbeispiele in sechs deutschen Kommunen auf Basis eines umfangreichen Kriterienrasters identifiziert und ausgewählt. Dabei lag ein besonderer Fokus auf den Technologien Wind-, Solar- und Bioenergie sowie den verschiedenen Beteiligungsmodellen. Die beteiligten Kommunen sind Reußenköge (Schleswig-Holstein), Lommatzsch (Sachsen), Schlöben (Thüringen), Hünfelden (Hessen), Uttenreuth (Bayern) und Tuningen (Baden-Württemberg). Das Zukunftsforum wird auch in diesem Jahr digital stattfinden. Der Kongress bietet über 30 interaktive Fachforen und Workshops, bei denen sich die Teilnehmer in Videokonferenzen mit den Referenten zu aktuellen energie- und klimapolitischen Diskursen auseinandersetzen können. Die Schwerpunkte bilden dabei die Themenfelder Klimapolitik, Kommunaler Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Gebäude & Quartiere, Wärmewende und Mobilität.
Mehr zum Forschungsprojekt ReWA ist hier zu finden.
Der Online-Wertschöpfungsrechner ist hier platziert.
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