UniperNeues Echtzeit-Dispatch von Kisters

Zur Steuerung ihrer Kraftwerksblöcke nutzt Uniper ein neues Echtzeit-Dispatching-System von KISTERS.
(Bildquelle: Uniper)
Von der Fähigkeit, zeitkritische Prozesse in Echtzeit automatisiert durchführen zu können, hängen sowohl die Netzstabilität als auch der Unternehmenserfolg am Markt ab. Das Uniper Power Dispatch Business nutzt dafür seit einigen Wochen ein neues Echtzeit-Dispatching-System des IT-Anbieters Kisters. Gemeinsam haben die Unternehmen eine IT-Lösung für den mitteleuropäischen Strommarkt realisiert, um die Kraftwerksblöcke von Uniper gemäß einer optimalen Einsatzplanung zu steuern und Ausgleichsenergie bereitzustellen. Das teilt Kisters mit. Das Kisters-System – bestehend unter anderem aus dem Leitsystem ControlStar inklusive Komponenten für Sekundär- und Minutenregelleistung sowie der Big-Data-Komponente KiBiD für die Langzeitarchivierung und -auswertung – wurde vollständig redundant und nach aktuellen Richtlinien für die Informationssicherheit aufgesetzt. Für Uniper ist das System von Kisters ein wichtiger Meilenstein bei der Weiterentwicklung der kurzfristigen Handels- und Dispatching-Landschaft. Damit erzielt das Unternehmen eine hohe Effizienz. Außerdem spielen die Neuerungen eine wichtige Rolle bei der Digitalisierung der Energieversorgung und ermöglichen weiteres Wachstum in neuen Geschäftsbereichen.
Als zentrale Geschäftsaktivität erfordert das Dispatching ein äußerst stabiles IT-System mit höchster Verfügbarkeit. Die neue Lösung sichert den Betrieb für die nächsten Jahre. Uniper hat darüber hinaus seine komplette Infrastruktur erneuert, begleitet von internen und externen Sicherheitsaudits. Das neue System ist vollständig redundant und wird in zwei separaten Rechenzentren gehostet. „Die Anforderungen aus den Audits sowie hinsichtlich der Qualität waren sehr hoch. Dank der guten Zusammenarbeit von Uniper Power Dispatch Business, RuhrEnergie, IT-Teams und Kisters ist eine sehr gute und stabile Lösung entstanden, die allen Anforderungen gerecht wird“, erläutert Christian Renders, SHARP Program Manager bei Uniper.
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