NRWMillionen-Ziel bei PV erreicht

Eröffnung der bislang größten Solaranlage im Justizbereich auf dem Dach des Land- und Amtsgerichts Düsseldorf.
v.l.: Minister Benjamin Limbach (Justiz); BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems; Minister Marcus Optendrenk (Finanzen)
(Bildquelle: Land NRW)
Der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Landesliegenschaften in Nordrhein-Westfalen schreitet mit großen Schritten voran. Das berichtet jetzt das Ministerium der Finanzen anlässlich der symbolischen Inbetriebnahme einer neuen Solareinrichtung auf dem Land- und Amtsgericht Düsseldorf durch die Minister Benjamin Limbach (Justiz) und Marcus Optendrenk (Finanzen). Die beiden Minister können konstatieren, dass der für den Ausbau verantwortliche Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) sein Jahresziel von zusätzlich einer Million Kilowattstunden bereits erreicht hat. Die Gesamtmarke entspreche dem Jahresbedarf von 250 Vier-Personen-Haushalten. „Das ist eine tolle Leistung, die zeigt, dass unser Land eine Menge richtig macht, um dem Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung immer näher zu kommen“, sagte Minister Optendrenk, dessen Haus für den BLB NRW zuständig ist.
„Photovoltaikanlagen wie diese hier in Düsseldorf leisten sofort einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz und sind in jeder Hinsicht eine sinnvolle Investition in die Zukunft“, erläutert BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems die Vorteile. „Sie sparen nachhaltig CO2 ein, machen uns beim Gebäudebetrieb weniger abhängig von fossiler Energie und lohnen sich auch finanziell.“ Die Anlage auf dem Dach des Land- und Amtsgerichts Düsseldorf ist laut Ministerium eine der größten, die in diesem Jahr eröffnet wurden. Die Modulfläche von etwa 1.000 Quadratmetern könne jährlich bis zu 180.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspreche in etwa dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 45 Vier-Personen-Haushalten. Sie sei gleichzeitig die derzeit leistungsstärkste Photovoltaikanlage im Justizbereich. Der generierte Strom werde der Versorgung der Behörden vor Ort dienen. Jedes Jahr können so etwa 100 Tonnen CO2 gegenüber einer Stromversorgung mit konventionellen, fossilen Energieträgern eingespart werden. In den kommenden Monaten wird der BLB NRW kontinuierlich weitere Photovoltaikanlagen in Betrieb nehmen. So zum Beispiel auf der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft, dem Finanzamt Neuss und auf dem Neubau der Justizvollzugsanstalt Willich.
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