Donnerstag, 16. Juli 2026

BayernDrei Wasserstoffprojekte erhalten Förderzusage

[16.05.2025] Drei weitere Wasserstoffprojekte unter Beteiligung der Energie Südbayern haben jetzt Fördermittel aus dem Bayerischen Elektrolyseur-Förderprogramm erhalten.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger überreichte den Partnern der drei Elektrolyseur-Projekte die Förderurkunden.

(Bildquelle: StMWi)

Drei von Energie Südbayern (ESB) mitinitiierte Wasserstoffprojekte haben in der zweiten Runde des Bayerischen Elektrolyseur-Förderprogramms (BayFELI) eine Förderzusage erhalten. Wie ESB mitteilt, kombinieren die Vorhaben in Mallersdorf-Pfaffenberg, Hammerau und Grafrath lokal erzeugten Ökostrom mit der Produktion von grünem Wasserstoff, der direkt in der Region industriell genutzt werden soll.

Herzstück der Projekte sind integrierte Energiesysteme, bestehend aus Photovoltaik- oder Windkraftanlagen und Elektrolyseuren, die Strom aus regenerativen Quellen in Wasserstoff umwandeln. Die dabei entstehende saubere Energie ist für gewerbliche und industrielle Abnehmer vor Ort bestimmt und könnte perspektivisch auch ins Gasnetz eingespeist werden. Ziel ist es, die Dekarbonisierung energieintensiver Prozesse – etwa in der Stahl- oder Asphaltproduktion – voranzutreiben und einen regionalen Wasserstoff-Cluster unabhängig vom bundesweiten Kernnetz aufzubauen.

„Das Bayerische Elektrolyseur-Förderprogramm ist für uns ein wichtiges Signal für den Hochlauf einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur“, erklärte Marcus Böske, Sprecher der Geschäftsführung bei ESB. Der regionale Versorger setzt bewusst auf lokale Erzeugungsstrukturen, um technische Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit grünen Wasserstoffs in Bayern zu demonstrieren. Dass auch in der zweiten Ausschreibungsrunde wieder mehrere ESB-Projekte zum Zug kamen, wertet das Unternehmen als Bestätigung seines Ansatzes.

Die Förderurkunden wurden am 28. April 2025 von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) überreicht. Gemeinsam mit Partnern wie Fahrner Bauunternehmung, ÜZW Energie, Stahlwerk Annahütte Max Aicher und der Gemeinde Grafrath plant ESB, die neuen Anlagen in eigenständigen Betreibergesellschaften umzusetzen.

Mit dem Ausbau der regionalen Wasserstoffproduktion und -verteilung will ESB einen Beitrag zur Erreichung der bayerischen Klimaziele leisten und die künftige Energieversorgung nachhaltiger gestalten.





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