Samstag, 7. November 2026

RheinEnergieHoher Gewinn

[17.06.2025] RheinEnergie hat 2024 ein starkes Ergebnis erzielt. Das Unternehmen investierte in die Bereiche Dekarbonisierung, digitale Infrastruktur und Netzumbau. Besonders die Strom- und Wärmevermarktung trugen maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg bei.

Der Kölner Versorger RheinEnergie hat das Geschäftsjahr 2024 erfolgreich abgeschlossen. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit regulatorischen Veränderungen und volatilen Energiemärkten konnte das Unternehmen seine Position als führender regionaler Energiedienstleister weiter festigen, wichtige Zukunftsprojekte vorantreiben und seine wirtschaftliche Stabilität erneut unter Beweis stellen.

„Nach wie vor sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für uns äußerst herausfordernd“, resümiert Birgit Lichtenstein, kaufmännische Vorständin der RheinEnergie. „Wir sind sehr breit in allen energiewirtschaftlichen Feldern aufgestellt und sehen stark unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bereichen. Das aktuelle Jahresergebnis verdanken wir erneut der Vermarktung unserer Erzeugungskapazitäten sowie einem überdurchschnittlich guten Ergebnis aus dem Handelsbereich.“

Gesamtumsatz von über sieben Milliarden Euro

Die Umsatzerlöse der RheinEnergie – ohne Strom- und Energiesteuern – beliefen sich im Jahr 2024 auf 3,946 Milliarden Euro (im Vorjahr waren es 4,070 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 373 Millionen Euro (Vorjahr: 392 Millionen Euro), das Ergebnis nach Steuern stieg auf 348 Millionen Euro (Vorjahr: 316 Millionen Euro). 100 Millionen Euro flossen in die Gewinnrücklagen und sichern damit künftige Investitionen aus einer stabilen Bilanz heraus. Als Unternehmensgruppe – einschließlich RheinEnergie Trading, Rheinische Netzgesellschaft (seit dem 01.01.2025: RheinNetz GmbH) sowie der Tochtergesellschaften im Bereich Erneuerbare Energien und Kraftwerke – erzielte die RheinEnergie einen Gesamtumsatz von 7,249 Milliarden Euro (2023: 8,734 Milliarden Euro).

2024 markierte für RheinEnergie einen weiteren Meilenstein in der Transformation ihrer Infrastruktur. In Berlin wurde der Förderbescheid für Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe erteilt, die künftig rund 50.000 Wohneinheiten mit nachhaltiger Fernwärme versorgen soll. In Mecklenburg-Vorpommern nahm das Unternehmen zudem seinen bislang größten Solarpark mit 32 Megawatt peak (MWp) in Betrieb, der durch einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von sieben Megawattstunden (MWh) ergänzt wird.

Ein strategischer Schritt war zudem die Ausgliederung von RheinNetz zu Jahresbeginn 2025: Damit stärkt das Unternehmen seine Netzkompetenz, erfüllt regulatorische Anforderungen und schafft die Grundlage für agilere Prozesse und eine stärkere Kundenorientierung.

Investitionen in Infrastruktur und digitalen Wandel

Auch im Jahr 2024 stellte RheinEnergie die Versorgung von rund 2,5 Millionen Menschen sowie von Industrie- und Gewerbebetrieben in Köln und der Region sicher. Das Unternehmen lieferte Strom, Gas, Wärme und Trinkwasser und bot maßgeschneiderte Energiedienstleistungen für Industrie und Wohnungswirtschaft. Während der Stromabsatz um 3,5 Prozent stieg, sank der Erdgasabsatz um 2,1 Prozent. Der Fernwärmeabsatz wuchs um 4,9 Prozent und der Wasserverkauf stieg leicht um 0,7 Prozent.

Das Unternehmen investierte weiterhin in eine nachhaltige Infrastruktur und den digitalen Wandel. So wurden rund 84.000 moderne Messeinrichtungen installiert, die PV-Kapazität auf 90 MWp erhöht und die Energieeffizienz der Wärmeversorgung durch KI-gestützte Optimierung weiter verbessert.





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