Frankfurt am MainBaustart von Windpark

Spatenstich für den bei Frankfurt gelegenen Windpark Schäferköppel.
v.l.: : Mainova-Vorstand Martin Giehl; Thomas Schrage, Erster Stadtrat von Karben; Yannick Schwander, Vorsitzender des Ortsbeirats Nieder-Erlenbach; Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef; Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon; Andreas Heming, Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft eg (FraBeG)
(Bildquelle: Mainova AG)
Spatenstich für den bei Frankfurt gelegenen Windpark Schäferköppel.
v.l.: : Mainova-Vorstand Martin Giehl; Thomas Schrage, Erster Stadtrat von Karben; Yannick Schwander, Vorsitzender des Ortsbeirats Nieder-Erlenbach; Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef; Mainova-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon; Andreas Heming, Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft eg (FraBeG)
(Bildquelle: Mainova AG)
Mit dem Bau des Windparks Schäferköppel entsteht in der Rhein-Main-Region ein neues Windenergieprojekt mit vier Anlagen und einer Gesamtleistung von 27,2 Megawatt. Wie der Energieversorger Mainova berichtet, feierte das Unternehmen den Baustart gemeinsam mit den Partnerkommunen Frankfurt am Main, Bad Homburg und Karben sowie der Frankfurter Bürgerenergiegenossenschaft (FraBeG) bei einem Bürgerfest.
Die vier Windenergieanlagen entstehen auf den Gemarkungen Nieder-Erlenbach und Ober-Erlenbach. Jede Anlage verfügt über eine Leistung von 6,8 Megawatt. Nach der Inbetriebnahme soll der Windpark jährlich rund 54 Gigawattstunden Strom erzeugen. Das entspricht rechnerisch dem Bedarf von etwa 22.000 Zwei-Personen-Haushalten (wir berichteten).
Nach Angaben von Mainova setzt das Projekt gezielt auf Bürgerbeteiligung. Über die FraBeG sollen sich Einwohnerinnen und Einwohner der Region künftig finanziell am Windpark beteiligen und am wirtschaftlichen Erfolg partizipieren. Zudem erhalten die Standortkommunen über die von Mainova freiwillig angebotene Beteiligung nach §6 Erneuerbare-Energien-Gesetz Einnahmen aus der Stromerzeugung.
Die Bauarbeiten laufen bereits seit dem Frühjahr. Derzeit werden bestehende Wege ausgebaut, Kranstellflächen eingerichtet und Fundamentflächen vorbereitet. Parallel dazu beginnt die Netzanbindung des Windparks. Für Transporte nutzt Mainova überwiegend vorhandene Straßen, um zusätzliche Eingriffe zu begrenzen. Über mögliche Einschränkungen während der Bauphase will das Unternehmen Besucher des Gebiets frühzeitig informieren.
Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) erklärte: „Der Windpark Schäferköppel ist ein gutes Beispiel dafür, wie Energiewende vor Ort gelingen kann. Wenn Kommunen zusammenarbeiten und Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden, entsteht Akzeptanz und ein konkreter Nutzen für die Region.“
Mainova-Vorstandsvorsitzender Michael Maxelon betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und der Beteiligungsmodelle. Der Windpark werde rechnerisch rund 22.000 Haushalte mit grünem Strom versorgen und leiste damit einen Beitrag zu Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung. Nach Unternehmensangaben betreibt Mainova derzeit bundesweit 23 Photovoltaik- und Windparks mit einer jährlichen Stromerzeugung von rund 470 Gigawattstunden.
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