Sonntag, 8. November 2026

BundesregierungStromVKG verabschiedet

[04.08.2026] Das neue Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz schafft den Rahmen für zusätzliche flexible Stromkapazitäten. Es soll die Versorgung auch bei wachsendem Anteil erneuerbarer Energien und dem Kohleausstieg absichern.

Mit dem Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) schafft die Bundesregierung die rechtliche Grundlage für neue flexible Stromkapazitäten, um die Versorgungssicherheit in Deutschland langfristig zu gewährleisten. Wie die Bundesregierung berichtet, ist das Gesetz am 22. Juli 2026 in Kraft getreten, nachdem Bundestag und Bundesrat zugestimmt hatten.

Das Gesetz setzt ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag sowie die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung um. Zuvor hatte auch die Europäische Kommission den Eckpunkten zugestimmt. Ziel ist es, ausreichend steuerbare Erzeugungs- und Speicherkapazitäten bereitzustellen, damit das Stromsystem auch in Zeiten mit geringer Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen stabil bleibt.

Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien verändert sich die Struktur der Stromversorgung. Flexible Kraftwerke und Speicher sollen einspringen, wenn Sonne und Wind zeitweise nicht genügend Strom liefern. Die Bundesregierung sieht darin eine Voraussetzung, um den Kohleausstieg fortzusetzen und zugleich die hohe Versorgungssicherheit des deutschen Stromsystems zu erhalten.

Das Gesetz regelt den Aufbau neuer Kapazitäten und deren Finanzierung. Es beantwortet zudem Fragen zur Rolle neuer Kraftwerke im künftigen Energiesystem, zu ihrem Beitrag zum Klimaschutz sowie zu ihrem Zusammenhang mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Nach Darstellung der Bundesregierung soll der Ausbau von Wind- und Solarenergie dadurch nicht gebremst, sondern durch zusätzliche flexible Kapazitäten ergänzt werden.

Die Bundesregierung bezeichnet das StromVKG als zentralen Baustein ihrer Kraftwerksstrategie. Es soll sicherstellen, dass auch künftig jederzeit genügend Leistung zur Verfügung steht und das Stromsystem trotz steigender Anteile erneuerbarer Energien zuverlässig betrieben werden kann.





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