The smarter E EuropeAuszeichnung für Energieversorger
Durch eine Vollerhebung aller etwa 1.800 Energieversorger in der DACH-Region hat EuPD Research abermals ermittelt, wie diese Unternehmen in den einzelnen Aspekten der Energiewende aufgestellt sind und im Kundensinne agieren. Der Höhepunkt dieser Kampagne wird die Preisverleihung am 16. Mai im Rahmen der Innovationsplattform The smarter E Europe in München sein, meldet das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research.
Unter anderem hat EuPD ermittelt, wie die Endkunden auf den Beschluss der Bundesregierung, bis zum Jahr 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen, reagieren. Gefragt wurden rund 500 Hausbesitzer. Die Ergebnisse: Auf die Frage hin, was die Hausbesitzer vom geplanten Kohleausstieg bis 2038 erwarten, sieht das Gros der Befragten die Gefahr wesentlicher Strompreiserhöhungen. Etwa 42 Prozent gehen davon aus, dass der Strom infolge des Ausstiegs teurer wird. Eine weitere negative Auswirkung wird von jedem Dritten in steigender Arbeitslosigkeit in den betroffenen Regionen gesehen. Allerdings gehe auch jeweils rund ein Drittel der befragten Personen davon aus, dass der Kohleausstieg positive Effekte wie die Stimulation des Ausbaus erneuerbarer Energien und das Erreichen von Klimazielen mit sich bringt.
Signifikant sei jedoch neben dieser Uneinigkeit bezüglich möglicher Folgen, dass etwa jeder Fünfte aussagt, keine Einschätzung der Auswirkungen des Braunkohleausstiegs machen zu können, meldet EuPD. Das verdeutliche die Unsicherheit, die bei den Endkunden nach wie vor herrscht.
Die beschriebene Befragung ist Teil der jährlichen Analyse des Energiewende Awards, wobei neben der Endkundensicht auch die Angebotsportfolios von Energieversorgern untersucht werden. Die Energieversorger, die herausragendes Engagement im Kontext der Energiewende zeigen, werden dann auf The smarter E Europe ausgezeichnet. Initiatoren des Projekts sind das DCTI Deutsches CleanTech Institut, The smarter E Europe und EuPD Research.
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