Dienstag, 3. November 2026

NexigaDashboard zum Wärmebedarf

[29.04.2026] Eine frei zugängliche Internet-Plattform zeigt Daten zum Heizwärme- und Warmwasserbedarf auf Postleitzahl- und Gemeindeebene. Nach Angaben des Anbieters Nexiga soll das Angebot Kommunen, Energieversorgern und weiteren Akteurinnen bei der Wärmeplanung helfen.

Die Plattform von Nexiga ermöglicht eine flächendeckende Analyse des Heizwärme- und Warmwasserbedarfs in Deutschland.

(Bildquelle: Nexiga)

Das Unternehmen Nexiga erweitert seine öffentlichen Online-Angebote um das Dashboard „Wärmebedarf in Deutschland“. Dort werden erstmals ausgewählte Wärmedaten des Unternehmens öffentlich bereitgestellt. Die Plattform ermöglicht laut Nexiga eine flächendeckende Analyse des Heizwärme- und Warmwasserbedarfs in Deutschland. Die Daten sind auf Ebene von Postleitzahlen und Gemeinden abrufbar. Grundlage seien modellierte Gebäudedaten.

Zentrale Kennzahlen für den Wärmemarkt

Das Dashboard zeigt zentrale Kennzahlen für den Wärmemarkt. Dazu gehören der Heizwärmebedarf pro Quadratmeter, der gesamte Wärmebedarf je Region, der Wärmebedarf pro Einwohnerin und Einwohner sowie die Zahl beheizter Gebäude und Nutzflächen. Auf Postleitzahlenebene werden nach Unternehmensangaben außerdem Daten zu Bevölkerung, Energiebedarf und beheizter Fläche in Karten und Diagrammen dargestellt. Ergänzend informiert die Plattform über Gebäudestrukturen nach Baualtersklassen, Energieträgern und Nutzungstypen.

Für weitergehende Analysen stellt Nexiga nach eigenen Angaben vollständige Datensätze bis auf Gebäudeebene kostenpflichtig zur Verfügung. Die Berechnung des Wärmebedarfs erfolgt laut Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Brennstoffinstitut. Grundlage sei die Norm DIN EN ISO 52016-1 zur energetischen Bewertung von Gebäuden.

Daten für die kommunale Wärmeplanung

Das Angebot richtet sich nach Angaben von Nexiga besonders an Kommunen, Energieversorger, Stadtwerke und Immobilienunternehmen. Diese könnten die Daten für gesetzlich geforderte Wärmeplanung sowie für Investitions- und Förderentscheidungen nutzen. „Mit dem Dashboard erleichtern wir den Zugang zu den komplexen Anforderungen der Wärmewende“, erklärt Geschäftsführer Dirk Schneider. „Es ermöglicht einen leicht zugänglichen Einstieg in unsere detaillierten Geodaten.“





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