Mittwoch, 12. August 2026

EWEEigenes SOC für IT- und OT-Systeme

[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen.

EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus.

(Bildquelle: 123rf)

Ein rund um die Uhr betriebenes Security Operations Center (SOC) soll Unternehmen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) besser vor Cyber-Angriffen schützen. Wie das Unternehmen EWE mitteilt, überwachen spezialisierte Teams kontinuierlich IT- und OT-Systeme, analysieren Sicherheitsereignisse und reagieren unmittelbar auf Angriffe.

Das Angebot zielt auf die wachsenden Risiken in digitalen Infrastrukturen. Neue regulatorische Vorgaben wie NIS2, zunehmend KI-gestützte Angriffsmethoden und komplexe Cloud-Architekturen erhöhen den Druck auf Organisationen, ihre Systeme resilient zu gestalten. Verlässliche Sicherheitsstrukturen gelten dabei als zentrale Voraussetzung, um Schäden durch Spionage, Sabotage und Cyber-Kriminalität zu begrenzen.

Organisatorisch bündelt der Konzern seine Aktivitäten unter der Einheit „EWE Cyber Defense“. Dort arbeiten die Tochtergesellschaften EWE TEL und BTC zusammen. Beide bringen operative Erfahrung, etablierte Prozesse sowie gemeinsame Technologien und Sicherheitsplattformen ein. Die Kombination aus Expertise im Energie- und KRITIS-Umfeld, leistungsfähiger Telekommunikationsinfrastruktur und spezialisiertem Cybersecurity-Know-how soll integrierte Sicherheitslösungen ermöglichen.

„Cyber-Abwehr endet nicht bei der Technologie. Entscheidend ist der Betrieb“, sagt EWE-Marktvorstand Christian Friege. Im SOC analysierten Teams rund um die Uhr Sicherheitsereignisse und erkennten Angriffe frühzeitig, um Kunden beim Schutz ihrer digitalen Geschäftsprozesse zu unterstützen.

Das erweiterte Portfolio stellt EWE in dieser Woche auf der Fachmesse secIT in Hannover vor. Dort können sich Fachbesucher über integrierte Sicherheitskonzepte, aktuelle Anforderungen und konkrete Einsatzszenarien informieren.





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