VattenfallEinstieg ins Solargeschäft
Vattenfall erweitert sein Erneuerbare-Energien-Portfolio und startet jetzt mit dem Bau des ersten Solarparks. Wie der Energiekonzern mitteilt, befindet sich das erste Photovoltaik-Projekt unweit von Swansea in Wales. Der Solarpark besteht aus knapp 19.000 Solarmodulen, hat eine installierte Leistung von fünf Megawatt und füllt eine Fläche von rund acht Hektar. Noch im März 2016 soll der Solarpark zwischen den bereits bestehenden Vattenfall-Windparks Pendine und Park Cynog in Betrieb genommen werden. „Wind und Sonne ergänzen sich hier in idealer Weise. Indem wir diese beiden Erzeugungsformen miteinander kombinieren, schaffen wir zahlreiche Synergien“, sagte der für den Geschäftsbereich Wind zuständige Manager von Vattenfall, Claus Wattendrup. Durch die Nutzung der vorhandenen Netzinfrastruktur könnten sowohl die Kosten für das Projekt als auch für den zuständigen Netzbetreiber gesenkt werden. Da man in der kombinierten Nutzung von Wind und Sonne auch ein Modell für die Systemintegration der erneuerbaren Energien in Deutschland sehe, werde Vattenfall dieses Prinzip in weiteren Projekten fortführen. Mit dem Einstieg in das Solargeschäft schaffe sich das Unternehmen ein zusätzliches Standbein, das die Wachstumsstrategie im Bereich erneuerbare Energien weiter festige. Wattendrup erläuterte: „Die Kosten für die Stromerzeugung aus Solarenergie werden weiter sinken. Zusätzlich zu solaren Freiflächenprojekten an Windparks wollen wir auch in kleinere, dezentrale Solaranlagen investieren und unsere Kunden bei Planung, Bau und Betrieb ihrer Anlagen unterstützen. Wir sehen hier gute Chancen für weiteres Wachstum.“ In die Windenergie-Sparte wolle Vattenfall bis 2020 weitere 5,5 Milliarden Euro fließen lassen und damit die Stromerzeugung aus Wind auf vier Gigawatt verdoppeln.
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