Intersolar EuropeIntegration erneuerbarer Energien

Am KIT-Campus North wird die Plattform Energy Lab 2.0 entwickelt. Das Projekt wird auf der Sonderschau Smart Renewable Energy der Intersolar Europe vorgestellt.
(Bildquelle: Markus Breig / Karlsruher Institut für Technologie (KIT))
Die dezentrale Energieerzeugung und folglich auch die intelligente Integration und das Management der erneuerbaren Energien gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Messe Intersolar Europe widmet sich diesem Thema in der Sonderschau Smart Renewable Energy und zeigt gemeinsam mit drei Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft, wie die Energieversorgung von morgen aussehen kann. Die Fachmesse für Solarwirtschaft findet vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2017 wie immer in München statt. Laut den Veranstaltern Solar Promotion und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe legt das etablierte Messeformat seinen Fokus auf drängende Fragen der neuen Energiewelt.
Dass erneuerbare Energien hierin eine große Rolle spielen werden, zeigt auch ein aktueller Report des McKinsey Global Institute. Dieses geht davon aus, dass der Anteil regenerativer Energien an der weltweiten Erzeugung von derzeit vier Prozent bis zum Jahr 2035 auf 36 Prozent steigen könnte. Die Solarenergie werde daran einen wesentlichen Anteil haben. Diese Aussage stützt der Verband SolarPower Europe, der erst kürzlich bekannt gab, dass im Jahr 2017 insgesamt 76 Gigawatt (GW) Solarenergie installiert wurden, während es 2015 noch 50 GW waren. Vor allem China und die USA seien im vergangenen Jahr Treiber dieser Entwicklung gewesen und hätten ihren Ausbau nahezu verdoppelt.
Da die Versorgungssicherheit auch zukünftig gewährleistet werden muss, die erneuerbaren Energien aber nicht zu jeder Tages- und Jahreszeit gleich viel Strom liefern, werden eine moderne, intelligente Infrastruktur und innovative Speichermöglichkeiten benötigt. Nur so könne zu jeder Zeit die richtige Menge an Strom, Wärme und Kraftstoffen bereitgestellt werden. Die Sonderschau Smart Renewable Energy in Halle B2, Stand 140 stellt zu diesem Thema vielfältige Informationen bereit.
Energy Lab 2.0 als Integrationsdrehscheibe
Das komplexe Zusammenspiel der Komponenten künftiger Energiesysteme erforscht etwa das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen mit den Projektpartnern der Helmholtz-Gemeinschaft, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) mit der Infrastrukturplattform Energy Lab 2.0. Die Simulationsplattform wird sowohl vom Bund als auch vom Land Baden-Württemberg finanziell gefördert. Ziel ist es auch hier, unterschiedliche Ansätze zur Integration neuer Technologien in das Energiesystem zu untersuchen. Dabei widmen sich die Forscher unter anderem der Fragestellung, wie unterschiedliche Speichertechnologien mit der Erzeugung und dem Verbrauch von Strom verknüpft werden können. In diesem Zusammenhang soll vor allem untersucht werden, wie das hierfür benötigte Informations- und Datennetz gestaltet werden muss. Dazu werden in Europa erstmals größere Versuchsanlagen zur Erzeugung erneuerbarer elektrischer Energie, zur Speicherung und Umwandlung in Gas, Kraftstoffe und Wärme sowie zur Rückverstromung chemischer Energieträger in einem Anlagenverbund miteinander vernetzt. Herzstück des Energy Lab 2.0 ist das Smart Energy System Simulation and Control Center, in dem alle Daten aus dem Anlagenverbund zusammenlaufen, analysiert, gespeichert und für Simulationen genutzt werden.
Roland Dittmeyer vom Institut für Mikroverfahrenstechnik am KIT erläutert: „Die Veränderungen in der Energiewelt erfordern auch eine neue Netzarchitektur und informationstechnische Ansätze, um die verschiedenen Akteure intelligent verknüpfen und steuern zu können. Mit dem Energy Lab 2.0 werden wir diese Fragestellungen in den kommenden Jahren umfassend untersuchen. Die Intersolar Europe ist für uns eine tolle Möglichkeit, das Projekt dem Fachpublikum vorzustellen und Impulse zu geben, wie wir die Rahmenbedingungen gestalten können.“
Experten werden dieses Projekt und andere Forschungsinitiativen am 1. Juni 2017 im Smart Renewable Energy Forum gegenüber der Sonderschau vorstellen. Aber auch an den anderen Messetagen greift das Forum drängende Fragestellungen der neuen Energiewelt auf.
Light + Building: Hager zeigt Lösungen für energieeffiziente Gebäude
[11.03.2026] Das Unternehmen Hager stellt auf der Messe Light + Building 2026 in Frankfurt am Main Lösungen für elektrifizierte und energieeffiziente Gebäude vor. Die Exponate reagieren auf neue Normen, dynamische Stromtarife und wachsende Anforderungen an Lade-Infrastruktur und Energiemanagement. mehr...
GeoTHERM expo & congress: Messe bestätigt ihren Stellenwert
[06.03.2026] Die GeoTHERM expo & congress 2026 in Offenburg hat ihre Rolle als führende europäische Fachmesse für Geothermie erneut bestätigt. Mehr Besucher, starke internationale Beteiligung und ein Innovationspreis für ein neues seismisches Erkundungsfahrzeug zeigen, wie dynamisch sich die Branche im Zuge der Wärmewende entwickelt. mehr...
E-world energy & water: Rekordzahlen zum 25. Jubiläum
[13.02.2026] Zur E-world nach Essen kamen mehr als 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Über 1.100 Aussteller präsentierten ihre Lösungen. Die Messe wuchs sowohl in puncto Internationalität als auch in Bezug auf die Fläche deutlich. mehr...
E-world energy & water: Starker Start
[12.02.2026] Die E-world energy & water 2026 startet in Essen mit mehr als 1.100 Ausstellern und einem neuen Rekordwert. Europas Leitmesse der Energiewirtschaft wächst um 15 Prozent und setzt damit ein Signal für Tempo und Investitionen in der Transformation des Energiesystems. mehr...
ZVEI-Konferenz: Ausbau klimaneutraler Stromnetze
[10.02.2026] Die dritte ZVEI-Konferenz „Klimaneutrale Netze“ beleuchtet den Ausbau und die flexible Nutzung von Stromnetzen im künftigen Energiesystem. Am 18. und 19. März 2026 diskutieren in Düsseldorf Netzbetreiber, Stadtwerke, Industrie und Politik, wie Klimaneutralität, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit zusammengehen. mehr...
GeoTHERM 2026: Island ist Gastland der Messe
[06.02.2026] Auf der GeoTHERM 2026 wird die Erdwärme als wichtiger Baustein der Energiewende präsentiert. Island tritt als Gastland auf und gibt seine Erfahrungen weiter. Ein Bürgerforum soll den Dialog mit der Öffentlichkeit intensivieren. mehr...
E-world: Kommunen im Fokus
[05.02.2026] In diesem Jahr feiert die Messe E-world energy & water in Essen ihr 25-jähriges Jubiläum. Mit einem Tag speziell für Kommunen trägt die Messe dem Umstand Rechnung, dass die Energiewende vor allem vor Ort stattfindet. mehr...
E-world: Robotron zeigt Plattform für digitale Netzführung
[05.02.2026] Robotron stellt auf der E-world 2026 eine neue Plattform für die digitale Netzführung in der Niederspannung vor. Die Lösung soll Verteilnetzbetreibern helfen, Messdaten, Netzzustände und Steuerungsprozesse regelkonform und in Echtzeit zu verarbeiten. mehr...
E-world: Wilken präsentiert Weiterentwicklung von GY
[03.02.2026] Wilken stellt zur E-world 2026 eine neue integrierte Lösungsplattform für Energieversorger vor und verspricht mehr Standardisierung, Automatisierung und Effizienz. Die Plattform bündelt bestehende Systeme, setzt auf KI-Unterstützung und soll Migrationen deutlich vereinfachen. mehr...
E-world: rku․it legt Schwerpunkt auf SMGWA
[02.02.2026] rku․it will auf der E-world 2026 neue Plattform- und Managed-Services-Lösungen für die Energiewirtschaft vorstellen. Im Fokus stehen unter anderem Smart Meter Gateway Administration, Automatisierung und KI-gestützte Prozesse. mehr...
E-world: Socomec präsentiert Monitoring-Plattform
[27.01.2026] Das Unternehmen Socomec integriert die Monitoring-Plattform SoLive PRO in seine Energiespeichersysteme und ermöglicht damit die Echtzeitüberwachung verteilter Anlagen. Die Lösung soll Zustand, Sicherheit und Datenqualität von Lithium-Ionen-Batterien präziser bewerten und wird erstmals auf der E-world in Essen gezeigt. mehr...
E-world: Zenner zeigt Messtechnik
[26.01.2026] Zenner stellt auf der E-world 2026 in Essen Lösungen vor, mit denen Stadtwerke und Kommunen ihre Infrastrukturen digitalisieren und widerstandsfähiger gestalten wollen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht der geplante flächendeckende Smart-Water-Roll-out auf Basis vernetzter Messtechnik und LoRaWAN-Kommunikation. mehr...
E-world: Premiere von Joules.DIREKT
[23.01.2026] Auf der E-world 2026 stellt die kraftwerk Software Gruppe mit Joules.DIREKT eine Plattform vor, die Energieversorger und Vertriebspartner ohne Zwischenhändler direkt verbindet. Ziel ist es, Provisionsverluste zu vermeiden und den Aufbau von Vertriebsnetzen deutlich zu beschleunigen. mehr...
E-world: Robotron präsentiert Energiedatenmanagement-Lösungen
[19.01.2026] Robotron präsentiert auf der E-world energy & water 2026 Softwarelösungen für ein massendatenfähiges und zukunftssicheres Energiedatenmanagement. Im Fokus stehen Plattformen für Redispatch 3.0, intelligente Netzsteuerung, Smart-Meter-Integration sowie KI-gestützte Prognose- und Planungswerkzeuge. mehr...
E-world: IoT-Hub von Alpha-Omega Technology
[16.01.2026] Alpha-Omega Technology kündigt für die E-world energy & water 2026 einen 144 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand als zentralen IoT-Hub an. Zusammen mit acht Partnern will das Unternehmen dort praxisnahe IoT-Lösungen und aktuelle LPWAN-Hardware zeigen. mehr...
















