Dienstag, 14. Juli 2026

Freiburg im BreisgauNeue Energiezentrale entsteht

[12.11.2025] Im Freiburger Industriegebiet Nord entsteht eine neue Energiezentrale, die industrielle Abwärme der Cerdia in klimafreundliche Fernwärme umwandelt. Das Projekt von badenovaWÄRMEPLUS soll ab Ende 2025 tausende Haushalte mit regional erzeugter Wärme versorgen.

Sechs Wärmespeicher von 20 Metern Höhe und einem Fassungsvermögen von je 200 Kubikmetern sind bereits auf der Baustelle für die in Freiburg geplante Energiezentrale eingetroffen.

(Bildquelle: badenova)

Im Freiburger Industriegebiet Nord errichtet badenovaWÄRMEPLUS derzeit eine moderne Energiezentrale, die industrielle Abwärme des Chemieunternehmens Cerdia nutzt. Wie badenova berichtet, bildet die Anlage einen zentralen Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Freiburgs bis 2035.

Das Projekt schreite sichtbar voran: Zwei Wärmepumpen mit jeweils 15 Megawatt thermischer Leistung sowie sechs Wärmespeicher von 20 Metern Höhe und einem Fassungsvermögen von je 200 Kubikmetern sind bereits auf der Baustelle eingetroffen. Die Inbetriebnahme der Zentrale ist für Ende 2025 geplant. Dann sollen jährlich bis zu 60 Gigawattstunden Wärme in das städtische Fernwärmenetz eingespeist werden.

Die neue Anlage spiele eine Schlüsselrolle im Wärmeverbund Freiburg-West. Gemeinsam mit weiteren erneuerbaren Quellen wird sie die Stadtteile Landwasser, Lehen, Betzenhausen, Mooswald und das Industriegebiet Nord versorgen. Über eine geplante Netzerweiterung soll auch der neue Stadtteil Dietenbach angeschlossen werden. Nach Abschluss der ersten Ausbaustufe soll der Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme im Verbund auf mindestens 85 Prozent steigen.

Nach Angaben von badenova lassen sich mit der Energiezentrale jährlich rund 23.600 Tonnen CO₂ einsparen. Für die Freiburgerinnen und Freiburger bedeutet das eine sichere, verlässliche und zugleich klimafreundliche Wärmeversorgung aus der Region.





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