Montag, 2. November 2026

DürenIoT-Pilotprojekt gestartet

[01.12.2020] In Düren ist das IoT-Pilotprojekt „Smart Building" gestartet. Die Unternehmen Leitungspartner Düren, Westenergie Metering und GISA erproben hier ein Mehrsparten-Metering mit dem Smart Meter Gateway.
Das Smart Meter Gateway

Das Smart Meter Gateway, hier mit seiner Umgebung, ist Grundlage für das IoT-Projekt in Düren.

(Bildquelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

In einem gemeinsamen IoT-Pilotprojekt (Internet of Things) erproben die Leitungspartner Düren, Westenergie Metering und GISA die Anbindung von Strom-, Gas- und Wasserzählern sowie weiterer Sensorik an ein Smart Meter Gateway. Das teilt jetzt das Unternehmen GISA mit. „Wir möchten der Wohnungswirtschaft und Hausbesitzern die Möglichkeit bieten, möglichst einfach ihre gesamten Verbrauchsdaten zu kontrollieren. Durch die Integration und Visualisierung weiterer sensorischer Daten erhöhen wir den Nutzen und die Attraktivität des Angebots für die Kunden noch weiter“, erklärt Frank Hergarten, Leiter Messwesen Leitungspartner Düren. Dazu werden die drei Partner in dem Pilotprojekt zunächst ein Zweifamilienhaus in Düren mit den entsprechenden Strom-, Gas- und Wasserzählern sowie einem Smart Meter Gateway ausstatten und die Verbrauchsdaten visualisieren. In einem zweiten Schritt kommen dann nach einer Bewertung der Ergebnisse der ersten Phase weitere IoT-Sensordaten zu Leckagen, Brandschutz und Temperatur dazu. Auch Messwerte aus einer Untermessung für Wasser sollen laut GISA erfasst werden. „Der Smart Meter Roll-out stellt die Branche vor viele technische und wirtschaftliche Herausforderungen“, sagen Peter Reitz und Patrick Pan aus dem Bereich Innovationen und Produkt-Management des Unternehmens Westenergie Metering.
„Das IoT bietet noch viele weitere Möglichkeiten, um den Mehrwert für Kunden zu erhöhen. Hier steckt noch sehr viel Potenzial. Wir denken da neben dem Brandschutz auch an weitere Sicherheitsaspekte, zum Beispiel zur Unterstützung von alleinlebenden Senioren“, erklärt Marisa Mäder-Heinrich von GISA. Für das Jahr 2021 sieht das Pilotprojekt die Ausstattung eines Mehrfamilienhauses mit rund zehn Parteien mit der smarten Technik vor. Softwareseitig werde GISA in diesem Projekt im Umfeld SMGWA, Meter-Data-Management und IoT vom Partner Robotron Datenbank-Software unterstützt. Im Rahmen von metering-kompakt, einer Online-Kundenveranstaltung, stellt Westenergie Metering am 3. Dezember 2020 den aktuellen Projektstand vor. Anmeldungen dafür nimmt Sonja Döppe, Vertrieb Westenergie Metering unter sonja.doeppe@westenergie.de entgegen.





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