Kreis SoestMehr energie- und klimapolitische Arbeit

Vertreter aller Kreistagsfraktionen diskutierten notwendige Schritte für die Zertifizierung des Kreises Soest als europäischer Energie- und Klimaschutzkreis.
(Bildquelle: Wilhelm Müschenborn/ Kreis Soest)
Das jetzt vom Kreistag beschlossene energiepolitische Arbeitsprogramm Soest 2016-2018 ist auf einem guten Weg. Wie die Pressestelle der Stadt Soest berichtet, erfüllt die Kreisverwaltung erstmals die formellen Voraussetzungen für eine Zertifizierung nach dem europaweiten Qualitätsmanagement-System European Energy Award (EEA). Dies habe jüngst ein Audit ergeben. Eine Verleihung rücke bereits im Jahr 2017 in greifbare Nähe. „Der Kreis Soest kann sich allerdings nicht auf der bisherigen Bewertung ausruhen, sondern muss für die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland Ende nächsten Jahres noch ein paar Prozentpunkte in der Bewertung zulegen“, sagt EEA-Berater Thomas Pöhlker. „Denn es kann immer vorkommen, dass das Punktepolster im Zertifizierungsgespräch doch zu knapp bemessen ist.“ Pöhlker empfiehlt, dass sich die Politik auf ein energie- und klimapolitisches Leitbild für den nordrhein-westfälischen Kreis verständigt. Dieses müsse das Selbstverständnis der Kommune in der Energie- und Klimapolitik nach außen und innen darstellen und sei wertungsfähig im EEA. Das Leitbild gelte dann als Rahmen für die Klimaschutzziele des Kreises. Frank Hockelmann, Klimaschutz-Manager beim Kreis Soest, erläutert: „Diese Ziele sollen durch die gemeinschaftliche Umsetzung der Maßnahmen aus dem kreisweiten Klimaschutzkonzept erreicht werden, welches in diesem Jahr durch die Kreispolitik über das energiepolitische Arbeitsprogramm 2016-2018 fortgeschrieben wurde.“ Die Verwaltung werde die politischen Diskussionsergebnisse zusammenfassen, im Energie-Team der Kreisverwaltung besprechen und dem Kreistag zum Beschluss vorlegen.
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