E-world energy & waterMesse auf Wachstumskurs

Zur E-world energy & water in Essen kamen 2012 mehr als 20.000 Besucher.
(Bildquelle: Rainer Schimm)
Vom 5. bis 7. Februar 2013 findet die 13. E-world energy & water in der Messe Essen statt. Nach der sehr erfolgreichen E-world 2012 mit über 20.000 Besuchern und 580 Aus- stellern expandiert die Fachmesse auch im kommenden Jahr. Nach Angaben des Veranstalters ist das Wachstum der Fachmesse seit Jahren ungebrochen – vor allem auch dank der positiven Entwicklung neuer Geschäftsansätze, die stark durch mittelständische Unternehmen geprägt seien.
Energieeffizienz im Fokus
Im Fokus dieser Firmen steht das Thema Energieeffizienz. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie Energie noch effizienter in Haushalten, kleinen Gewerbebetrieben, mittelständischen Unternehmen und großindustriellen Produktionsstätten genutzt werden kann. Hierzu gibt es verschiedenste Strategien und Konzepte, die im Rahmen der E-world präsentiert werden.
Insbesondere in der erstmals im Rahmen der Fachmesse genutzten Halle 4 stellen viele Unternehmen ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz und den damit eng verbundenen Zukunftsthemen Smart Metering, Hausautomation, Elektromobilität und erneuerbare Energien im Allgemeinen in den Mittelpunkt ihres Auftritts. Smart Energy nennen die Veranstalter der E-world dieses Themenbündel.
Über 70 Aussteller werden in der neuen Smart-Energy-Halle auf 3.000 Quadratmetern effiziente Anwendungstechnologien zu den Schwerpunkten Smart Grids, Smart Meter, Speichertechnologien und vernetzte Haustechnik zeigen. Fester Bestandteil der Halle 4 wird zudem das Smart-Energy-Forum sein. Hier werden täglich Podiumsdiskussionen und Fachvorträge zu marktnahen Themen stattfinden. Um den Austausch unter Experten zu dem Thema weiter auszubauen, öffnet die E-world energy & water darüber hinaus erstmals eine eigene internetbasierte Kommunikationsplattform: Aussteller dieses Bereichs können sich unter präsentieren.
Aber nicht nur im Ausstellungsbereich der E-world können wie- der interessante Konzepte und Lösungsansätze entdeckt werden. So geben über 200 Experten der Energie- und Wasserwirtschaft ihr Wissen in dem parallel zur E-world durchgeführten Fachkongress weiter. Im Rahmen von mehr als 25 parallel zur Messe durchgeführten Konferenzen im Kongress der E-world energy & water geht es vor allem um den fachlichen Dialog. Die Themen aller Konferenzen können auf der Website der Messe abgerufen werden.
Forum Energiewende
Ein eigener Bereich ist dem Thema Energiewende gewidmet. Auf einer Fläche von 300 Quadratmetern zeigen 20 Aussteller – unter ihnen die Deutsche Energie-Agentur (dena), Greenpeace Energy und die Deutsche Emissionshandelsstelle im Bundesumweltamt –, wie die Herausforderungen für die Energiewirtschaft durch die tiefgreifenden politischen und regulatorischen Veränderungen in den Bereichen Energieerzeugung, -transport und -speicherung gemeistert werden können. Hersteller von Anlagen für Photovoltaik, Geothermie, Blockheizkraft und Biogas sowie Anbieter von Transport- und Speichermöglichkeiten präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen den Fachbesuchern aus Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerken, Industrieunternehmen, Beratern und Forschungseinrichtungen. Ein umfangreiches Vortragsprogramm ergänzt das Forum Energiewende. Experten informieren und diskutieren dabei auf einer Podiumsfläche über neueste Entwicklungen der Energiewende.
Tag der Bürgermeister
Neben den Angeboten für die Fachbesucher hält die E-world auch 2013 spezielle Angebote für weitere Zielgruppen bereit. So werden etwa am ersten Veranstaltungstag anlässlich des Tags der Konsulate Konsuln, Diplomaten und Sprecher europäischer Handelsvertre- tungen sowie ausländische Delegationen auf der Messe erwartet. Am 6. Februar findet der Tag der Bürgermeister – Networking für Kommunen statt. Die E-world energy & water bietet als wichtiger Branchentreffpunkt der Energie- und Wasserwirtschaft eine gute Plattform für interessierte Bürgermeister. Einerseits ermöglicht die Leitmesse einen schnellen Austausch und einen guten Überblick über aktuelle Entwicklungen der Branche. Andererseits schafft sie mit dem Tag der Bürgermeister ein Forum für Gemeindevertreter, in dem sie in direktem Kontakt von den Erfahrungen ihrer Kollegen profitieren können.
Die Energiewende ist in den Kommunen angekommen – ohne Zweifel. Es sind nicht nur die großen Energieversorger, die energiewirtschaftliche Probleme anpacken und Weichen für die Wende stellen. Auch die Städte und Gemeinden gehen neue Wege, um Energie einzusparen oder selbst zu erzeugen. Kommunen haben so die Chance, die regionale Wertschöpfung und die lokale Be- schäftigung zu steigern. Das breite Spektrum fachspezifischer Themen im Kongress und die Vielzahl der Aussteller sowie die Vielfältigkeit ihrer Tätigkeitsspektren sollte auch Vertreter aus Kommunen und ihren Stadtwerken ansprechen.
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