ElektrobusseNeues Förderprogramm

Dass das BMUB die Anschaffung von Elektrobussen fördern will, kündigte Staatssekretär Jochen Flasbarth bei der siebten Akademie-Konferenz des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) an.
(Bildquelle: Markus Bollen)
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert künftig die Anschaffung von Elektrobussen. Das kündigte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth auf der Akademiekonferenz (1. März 2016, Berlin) des Verbands der Verkehrsunternehmen (VDV) an. Flasbarth sagte: „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in den Städten zu steigern. Deshalb wollen wir den Busverkehr mit emissionsfreien Antrieben ausbauen.“ Der Autoverkehr in Ballungsräumen stoße schon längst an seine Grenzen; Pkw seien weltweit für Probleme der Luftqualität verantwortlich. Deshalb gibt es laut dem BMUB bei Verkehrsunternehmen auch ein verstärktes Interesse, lärmarme und lokal abgasfreie Busse mit Elektroantrieb einzusetzen. Zuletzt habe die Stadt Köln erstmalig acht Elektrogelenkbusse in ihre Flotte aufgenommen. Flasbarth: „Wir begrüßen das wachsende Engagement von Verkehrsbetrieben bei Elektrobussen. Ich ermuntere die Bushersteller deshalb, die technologische Entwicklung mit großem Nachdruck zu verfolgen.“ Elektrobusse, die nach Einschätzung des BMUB bereits Serienreife erreicht haben, sollen künftig im Rahmen des BMUB-Anschaffungsprogramms, das bisher für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Busse gilt, gefördert werden. Derzeit erarbeite das Bundesumweltamt die entsprechende Förderrichtlinie, die in Kürze veröffentlicht werden soll. Im Rahmen des Programms Erneuerbar Mobil fördere das BMUB bereits zwei Elektrobus-Projekte in Hamburg und Hannover.
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