Dienstag, 15. September 2026

LichtblickSchnellladestandorte erhalten Batteriespeicher

[18.08.2026] LichtBlick setzt erstmals Batteriespeicher ein, um Schnellladen auch bei begrenzter Netzanschlusskapazität zu ermöglichen. Zwei neue Standorte in Norddeutschland zeigen, wie Speicher hohe Ladeleistungen absichern und zugleich Lastspitzen abfangen können.

Lichtblick stattet jetzt zwei seiner Schnellladestandorte in Norddeutschland mit Batteriespeichern aus.

(Bildquelle: Lichtblick)

LichtBlick ergänzt zwei Schnellladestandorte in Stralsund und Heiligenhafen erstmals mit Batteriespeichern. Wie LichtBlick eMobility berichtet, verfügen die Speicher jeweils über eine Leistung von 330 Kilowatt und eine Speichertiefe von zwei Stunden.

Die Batteriespeicher sollen hohe Ladeleistungen ermöglichen, obwohl am jeweiligen Standort nur eine begrenzte Netzanschlusskapazität zur Verfügung steht. Zugleich können sie Lastspitzen ausgleichen und damit den Betrieb der Lade-Infrastruktur effizienter gestalten. Für den Ausbau von Schnellladeangeboten kann die Kombination aus Netzanschluss und Speicher vor allem dort relevant sein, wo das Stromnetz hohe Ladeleistungen nicht unmittelbar bereitstellen kann.

Die beiden Standorte gehören zum QuickCharge-Netz von LichtBlick. Das Unternehmen betreibt inzwischen 27 Schnellladestandorte an famila-, Markant- und Edeka-Märkten in Norddeutschland. Die Ladepunkte richten sich an das Laden während des Einkaufs und sollen schnelles Laden im Alltag ermöglichen.

„Besonders in Regionen mit begrenzter Netzkapazität kann ein Batteriespeicher dazu beitragen, dass E-Mobilistinnen ihr Fahrzeug schnell und komfortabel laden können. Für uns als Betreiber von Lade-Infrastruktur ist das wichtig, um Kundinnen ein zuverlässiges Ladeerlebnis zu bieten. Überall dort, wo Batteriespeicher den Aufbau neuer Lade-Infrastruktur sinnvoll ergänzen können, prüfen wir ihren Einsatz“, sagt Simon Schröder, Leiter Projektmanagement bei der LichtBlick eMobility.

LichtBlick will Lade-Infrastruktur und Speicherlösungen künftig stärker miteinander verbinden. Bis 2030 plant das Unternehmen nach eigenen Angaben Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro allein im Bereich Elektromobilität.





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