Montag, 30. März 2026

WolmirstedtSolarthermieprojekt gestartet

[30.11.2023] Ein jetzt in Wolmirstedt entstehendes Solarthermieprojekt nutzt eine Kombination aus Flach- und Vakuumröhrenkollektoren, mit der auf kleinstem Raum große Mengen thermischer Energie erzeugt werden können.
Bei dem Solarthermieprojekt in Wolmirstedt  wird die Anordnung der Kollektoren so gestaltet

Bei dem Solarthermieprojekt in Wolmirstedt wird die Anordnung der Kollektoren so gestaltet, dass der Schatten ausschließlich auf die Flachkollektoren fällt, während die leistungsstärkeren Vakuumröhrenkollektoren davon unberührt bleiben.

(Bildquelle: cupasol GmbH:)

In Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) errichtet das Unternehmen cupasol jetzt im Auftrag von Avacon Natur ein Solarthermieprojekt für die Stadtwerke Wolmirstedt. Wie cupasol mitteilt, geht es bei dem Projekt darum, durch die Integration einer regenerativen Energiequelle in das bestehende Wärmenetz der Stadtwerke auf begrenztem Raum große Mengen thermischer Energie zu erzeugen.
Das Projekt werde auf einer ungenutzten Fläche einer Bauschuttdeponie realisiert und garantiere einen Mindestertrag von 870 Megawattstunden (MWh). Bei außergewöhnlichen Wetterbedingungen wie einem Rekordsommer könnte der Ertrag sogar um bis zu 30 Prozent höher liegen.
Für das Bauprojekt werde das Flakuum-System verwendet, eine einzigartige Kombination aus Flach- und Vakuumröhrenkollektoren, um das Preis-Leistungs-Verhältnis zu optimieren. Die Flachkollektoren wärmten das System vor und die Vakuumröhrenkollektoren erzeugten eine maximale Temperatur von 120 Grad Celsius.
Auf einer Fläche von nur 3.600 Quadratmetern seien 2.400 Quadratmeter Kollektoren installiert worden. Dadurch werde ein Großteil der Sonneneinstrahlung effizient zur Wärmeerzeugung genutzt. Um mögliche Verschattungen bei flachen Sonnenwinkeln zu minimieren, sei die Anordnung so gewählt worden, dass der Schatten ausschließlich auf die Flachkollektoren fällt, während die leistungsstärkeren Vakuumröhrenkollektoren davon unberührt bleiben. So könnten auch in der Heizperiode hohe Temperaturen erzeugt werden.
Ein weiterer Schlüsselaspekt des Projekts sei die effiziente Rohrleitungsführung. Im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen, bei denen fünf Quadratmeter große Vakuumröhrenkollektoren zu Einheiten von 30 bis 60 Quadratmetern zusammengeschlossen werden, würden bei diesem Projekt Großkollektoren ohne zusätzliche Verrohrung zu Einheiten von 160 Quadratmetern kombiniert. Dadurch müsste zwischen den Einheiten nur noch eine Hauptsammelleitung verlegt werden. Dies führe zu geringeren Kosten und geringeren Wärmeverlusten.





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