MagdeburgStädtische Werke machen Wärmeplan
Für die zukünftige Entwicklung und mit Blick auf die Herausforderungen der Wärmewende wird die Landeshauptstadt eine kommunale Wärmeplanung erarbeiten lassen. Jörg Rehbaum, Beigeordneter für Umwelt und Stadtentwicklung, und Andreas Fedorczuk, Technischer Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg (SWM), unterzeichneten am 25. Juni 2024 den gemeinsamen Vertrag zur Erstellung der Wärmeplanung.
Die SWM hatten das vorgeschaltete Vergabeverfahren gewonnen und damit den Auftrag zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung erhalten. Gemeinsam mit der Fichtner GmbH & Co. KG werden sie bis Juni 2025 die nach dem Wärmeplanungsgesetz vorgeschriebene Wärmeplanung erstellen. Das Gesetz ist zusammen mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Beide Gesetze tragen zur Erreichung der Klimaziele 2045 bei.
Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wird zu 90 Prozent aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Vorrangiges Ziel ist es, vor Ort den besten und kostengünstigsten Weg zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zu finden. Unter Berücksichtigung des gesamtstädtischen Wärmebedarfs werden konkrete Entwicklungspfade erarbeitet, um die Stadt Magdeburg im Bereich der Wärmeversorgung zukunftsfähig zu machen. Dabei wird technologieoffen der stadtweite Einsatz von Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien und Umweltwärme betrachtet. Die stadtweiten Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz, die Nutzung von Abwärme und insbesondere der Ausbau von Fern- und Nahwärmenetzen stehen ebenfalls im Fokus.
Die frühzeitige Information und Beteiligung der Öffentlichkeit und der Bürger soll Perspektiven aufzeigen und wird fester Bestandteil der kommunalen Wärmeplanung für Magdeburg sein.
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