Dienstag, 18. August 2026

Thüga Erneuerbare EnergienÜbernahme eines Projektierers

[08.06.2017] Das Thüga-Netzwerk Thüga Erneuerbare Energien hat den Windprojektentwickler Wiebe Wind aus Hamburg übernommen.

Das Gemeinschaftsunternehmen der Thüga-Gruppe Thüga Erneuerbare Energien (THEE) hat jetzt die Projektentwicklungsgesellschaft Wiebe Wind in Hamburg übernommen. Bislang war das Unternehmen eine Tochtergesellschaft von H.F. Wiebe mit Sitz in Achim. THEE-Chef Thomas Walther sagt: „Diese Übernahme ist eine perfekte Ergänzung für die THEE. Dadurch gewinnen wir sechs erfahrene Mitarbeiter und deren Kompetenzen für unser Team.“
Wie THEE meldet, bringen die neuen Mitarbeiter ihre Erfahrungen in der Flächensicherung und Planung von Windenergieprojekten ins THEE-Team ein. Das Leistungsprofil von THEE umfasse damit von der Flächensicherung über die Projektentwicklung und den Bau bis hin zum Betrieb die gesamte Wertschöpfungskette von Windenergieprojekten. „Wir können jetzt den gesamten Entwicklungsprozess im eigenen Haus abbilden. Das ist effizient, kostengünstig und sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Ausschreibungsrunden“, so Walther. „Für die kommenden Ausschreibungsrunden rechne ich weiterhin mit einer deutlichen Überzeichnung der Volumina. Die Bürger haben bewiesen, dass sie Teil der Energiewende sind.“
Die Firma H.F. Wiebe will sich laut einer Meldung künftig auf die Kernaktivitäten innerhalb der Bauindustrie fokussieren. Mit der Übernahme wächst auch die Projekt-Pipeline von THEE. So erwirbt THEE im Rahmen der Transaktion Projektrechte an insgesamt zwölf Windenergieprojekten in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. In den kommenden vier Jahren sollen so insgesamt 140 Megawatt ans Netz gehen. Stephan Lommetz, Aufsichtsratsvorsitzender von THEE und Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Neuss, sagt: „Mit dem Erwerb von Wiebe ist die Thüga Erneuerbare Energien einen wesentlichen Schritt gegangen, um den weiteren Zubau des THEE-Portfolios unter zunehmend wettbewerblichen Rahmenbedingungen erfolgreich fortführen zu können.“





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