H-TEC SYSTEMSVier Elektrolyseure für Grenzland

Mitglieder der Grenzland Bürgerenergie eG mit Robin von Plettenberg, CEO H-TEC SYSTEMS (3.v.r.), bei der Ortsbegehung für das Projekt Grenzland Energie Kompakt.
(Bildquelle: Tim Riedinger, Grenzland Bürgerenergie eG)
H-TEC SYSTEMS meldet eine weitere Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Grenzland Bürgerenergie. Das schleswig-holsteinische Projekt „Grenzland Energie Kompakt“ in Westre, Nordfriesland, nahe der dänischen Grenze, hat zum Ziel, die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette nachhaltig abzubilden und einen funktionierenden regionalen Wasserstoffmarkt auf Basis von grünem Wasserstoff zu schaffen. Zur Umsetzung dieses Vorhabens liefert H-TEC SYSTEMS vier PEM-Elektrolyseure vom Typ ME450 mit einer Gesamtleistung von vier Megawatt (MW) und einer Gesamtkapazität von maximal 1,8 Tonnen Wasserstoff pro Tag an die Grenzland Bürgerenergie eG.
Die für Anfang 2025 geplante Inbetriebnahme der Elektrolyseure der Grenzland Bürgerenergie dient vor allem der Versorgung von Logistikunternehmen und -dienstleistern mit grünem Wasserstoff. Dieser wird unter Einbindung bestehender Windkraftanlagen und der 45 MW Freiflächen-Solaranlage in der Gemeinde Ellhöft erzeugt. Überschüssige Energie aus Windkraft und Photovoltaik soll so in Form von grünem Wasserstoff speicherbar und vermarktbar gemacht werden. Auch die bei der Wasserstoffproduktion entstehende Wärme soll genutzt werden: Mit der Abwärme können beispielsweise Gewächshäuser in landwirtschaftlichen Betrieben beheizt werden.
„Mit dem Projekt ‚Grenzland Energie Kompakt‘ schaffen wir einen voll funktionsfähigen Wasserstoffmarkt in Norddeutschland, der sowohl skalierbar als auch übertragbar ist“, erklärt Projektinitiator Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien (LEE S-H) und Vorstandsvorsitzender der Bürgerenergiegenossenschaft Grenzland Energie. „Wir freuen uns besonders, in diesem weiteren Projekt mit unseren PEM-Elektrolyseuren einen Beitrag zur effizienten Erzeugung von grünem Wasserstoff leisten zu können“, erklärt Robin von Plettenberg, CEO von H-TEC SYSTEMS.
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