Samstag, 21. Februar 2026

HeidenrodWindpark am Start

[26.04.2013] Ab 2014 soll auf der Gemarkung Heidenrod Strom für rund 28.000 Haushalte aus Windkraft gewonnen werden. Dafür haben die Gemeinde und das Unternehmen Süwag Erneuerbare Energien die Projektgesellschaft Windpark Heidenrod gegründet.

Die Gemeinde Heidenrod und das Unternehmen Süwag Erneuerbare Energien haben jetzt die Projektentwicklungsgesellschaft Windpark Heidenrod gegründet. Ziele der Gesellschaft, an der die Kommune 49 und das Unternehmen 51 Prozent halten, sind laut Süwag die Entwicklung, die Realisierung und der Betrieb des Windparks. Voraussichtlich ab 2014 sollen sich auf den kommunalen Flächen in der Gemarkung von Heidenrod zwölf Windkraftanlagen drehen. „88 Prozent unserer Bürgerinnen und Bürger hat sich beim Bürgerentscheid 2012 für die Errichtung der Windenergieanlagen auf unserer Gemarkung entlang der B260 ausgesprochen“, erzählt Bürgermeister Harald Schmelzeisen. Im Februar 2013 habe die Gemeindevertretung dann mit großer Mehrheit beschlossen, den Zuschlag zur Errichtung eines gemeinsamen Windparks an die Süwag Erneubare Energien GmbH aus Frankfurt zu vergeben. Nach der Inbetriebnahme des Windparks ist vorgesehen, dass beide Gesellschafter bis zu zehn Prozent der Geschäftsteile zur Bürgerbeteiligung an eine Genossenschaft abgeben.
Süwag investiert rund 50 Millionen Euro in den Bau und Betrieb des Windparks. „Gemeinsam mit der Kommune legen wir den Grundstein dafür, dass die energiepolitischen Ziele der hessischen Landesregierung im Bereich Windkraftnutzung erreicht werden können“, sagt Mike Schuler, Vertriebsvorstand der Süwag Energie. „Denn die zwölf Heidenroder Windkraftanlagen sollen zwischen 76.000 und fast 96.000 Megawattstunden umweltfreundlichen Strom pro Jahr erzeugen. Damit können rein rechnerisch rund 28.000 Drei-Personenhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.“ Wie aus der Meldung weiter hervorgeht, stellt der Landesbetrieb Hessen-Forst für den Ausbau der Windenergie geeignete Standorte im Staatswald zur Verfügung.





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