Baden-WürttembergContracting fördert Energiewende
Einen ganzen Monat nahmen sich rund 150 Vertreter von Verbänden, Energieagenturen, Interessengemeinschaften und der Finanzwirtschaft Zeit, um die Möglichkeiten und Chancen von Energie-Contracting gemeinsam zu diskutieren (16490+wir berichteten). Herausgekommen sind zehn zentrale Empfehlungen, die am Mittwoch (13. November 2013) dem baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) in Form eines Abschlussberichts überreicht wurden. Demnach ist Energie-Contracting mehr als ein Finanzierungsinstrument: Es helfe, die Energieeffizienz im wichtigen Altgebäudebestand zu heben und könne den Einsatz von erneuerbaren Energien fördern. Zudem schaffe es Planungs- und Ausgabensicherheit für einen längeren Zeitraum mit der Chance, Investitionen vorzuziehen. Das Dokument sieht unter anderem die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Energie-Contracting in Baden-Württemberg vor. Weitere Maßnahmen betreffen die Stärkung der energetischen Sanierung auf Quartiersebene, die Ausweitung der Contracting-Förderprogramme und die Entwicklung einer praktischen Handreichung für die Umsetzung von Energie-Contracting vor Ort.
Dezernent Rainer Specht vom baden-württembergischen Städtetag, der stellvertretend den Abschlussbericht überreichte, sieht in den zehn zentralen Empfehlungen ein starkes Signal für intelligente Contracting-Lösungen: „Der aufgezeigte Contracting-Werkzeugkasten enthält viele aufeinander abgestimmte Bausteine, um bei zeitnaher Umsetzung aus der Contracting-Offensive eine Energieeffizienz-Offensive mit Schubkraft werden zu lassen.“ Dies sei auch ganz im Sinne der Umsetzung der ehrgeizigen Ziele des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg, so Specht.
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