WesteifelTrasse für Wasser, Strom und Gas

Mit der Übergabe der Unterlagen zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens startete das Projekt „Regionales Verbundsystem Westeifel“.
v. l.: Klaus Jensen, Oberbürgermeister der Stadt Trier; Wirtschaftsministerin Eveline Lemke; Umweltministerin Ulrike Höfken, Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord; Dr. Joachim Streit, Landrat des Eifelkreises Bitburg-
(Bildquelle: Stadtwerke Trier)

Mit der Übergabe der Unterlagen zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens startete das Projekt „Regionales Verbundsystem Westeifel“.
v. l.: Klaus Jensen, Oberbürgermeister der Stadt Trier; Wirtschaftsministerin Eveline Lemke; Umweltministerin Ulrike Höfken, Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord; Dr. Joachim Streit, Landrat des Eifelkreises Bitburg-
(Bildquelle: Stadtwerke Trier)
Eine sichere und moderne Versorgung mit Wasser, Energie und Telekommunikationsdiensten zu guten Konditionen, die gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende leistet – dieses ambitionierte Ziel setzt sich das Projekt „Regionales Verbundsystem Westeifel“. Geplant wird das Vorhaben von der Kommunale Netze Eifel (KNE), einer Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) des Eifelkreises Bitburg-Prüm und der Stadt Trier. Kernstück des Verbundsystems ist der Bau einer neuen, rund 80 Kilometer langen Leitungstrasse für Trinkwasser, Strom, Erdgas, Biogas und Telekommunikation. Nach Angaben der Stadtwerke Trier sind dafür bis zum Jahr 2022 Investitionen in Höhe von rund 140 Millionen Euro vorgesehen. Die Trasse soll künftig von der nördlichen Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen bis nach Trier im Süden verlaufen. Der Bau könne Ende 2015 beginnen. Wie die Stadtwerke Trier weiter mitteilen, ist für die Umsetzung des Projekts eine neue Gesellschaftsstruktur in Planung: die Landwerke Eifel. Diesbezüglich sei die KNE mit Kommunen der Region und weiteren Partnern, wie der RWE-Tochter Westnetz oder der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) in Gesprächen.
Nun rückt die Verwirklichung des Projekts näher: Bei der Einweihung des neuen KNE-Verwaltungs- und Betriebsgebäudes in der Stadt Prüm am vergangenen Freitag (17. Oktober 2014) wurden auch die Unterlagen zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens an die zuständige Behörde übergeben. Damit ist das Genehmigungsverfahren für den Bau des Verbundsystems offiziell gestartet. Auf der Veranstaltung überbrachten zudem die rheinland-pfälzischen Ministerinnen Ulrike Höfken und Eveline Lemke (beide Bündnis 90/Die Grünen) eine gute Nachricht an die KNE-Verantwortlichen: Das Umweltministerium werde das Projekt in den kommenden acht Jahren mit rund 25 Millionen Euro fördern. Umweltministerin Höfken sagte: „Dieses Leuchtturmprojekt wird von der Eifel aus eine bundesweite Signalwirkung entfalten. Wir zeigen damit modellhaft, wie Infrastruktur in ländlichen Regionen innovativ, nachhaltig und wirtschaftlich entwickelt werden kann.“ In der Eifel würden durch das neue Verbundsystem rund 245.000 Bürger von einer bezahlbaren Energie- und Wasserversorgung profitieren, 27.000 Haushalte bekämen einen schnellen Internet-Anschluss, so Höfken. Arndt Müller, Vorstand der Stadtwerke Trier und der KNE, beschrieb die Bedeutung des Projekts so: „Durch die Einbindung regionaler regenerativer Energieanlagen, wie Biogas, Wind, Sonne und Wasser, und die Optimierung der Lastprofile beispielsweise von Kläranlagen, Trinkwasseranlagen oder Industriekunden, schaffen wir einen Energieabgleich in der Region.“ Energieministerin Eveline Lemke ergänzte: „Vor dem Hintergrund der EEG-Novellierung schaffen wir damit Perspektiven für die in der Westeifel bereits getätigten Investitionen in die erneuerbaren Energien.“
SüdLink: Umplanung erforderlich
[01.10.2026] Beim Bau der Stromtrasse SüdLink sind im Raum Heilbronn in Baden-Württemberg Umplanungen erforderlich. Wegen neuer geologischer Erkenntnisse kann ein bereits gebauter Schacht bei Bad Friedrichshall-Kochendorf nicht wie vorgesehen genutzt werden. mehr...
Westnetz: Reaktion auf Kritik am Smart-Meter-Roll-out
[23.09.2026] Westnetz reagiert auf die Kritik der Smart-Meter-Initiative an Problemen beim Smart-Meter-Roll-out. Der Netzbetreiber räumt Einschränkungen bei der Marktkommunikation ein und will offene Vorgänge mit zusätzlichen Ressourcen und spezialisierten Teams schneller abbauen. mehr...
Smight: Kritische Netzsituationen erkennen
[15.09.2026] Der Anbieter Smight hat mit SMIGHT NeMS ein neues Netzmanagementsystem für die Niederspannung vorgestellt. Die Plattform soll Messdaten, Steuerung und Prognosen zusammenführen und Verteilnetzbetreiber bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben unterstützen. mehr...
Regensburg: Netzbetreiber modernisiert Schaltanlage
[11.09.2026] Regensburg Netz hat eine Mittelspannungsschaltanlage im Norden der Stadt umfassend modernisiert. Die neue Anlage kommt ohne das Isoliergas Schwefelhexafluorid aus und soll die Betriebssicherheit erhöhen. Zum Einsatz kommt Clean-Air-Technologie von Schneider Electric. mehr...
Konstanz: Erneuerung von Hochspannungsleitung
[08.09.2026] Die Stadtwerke Konstanz haben eine grenzüberschreitende 110-Kilovolt-Leitung aus der Schweiz erneuert. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Netzausbaus, mit dem sich der Versorger auf einen bis zu dreimal höheren Leistungsbedarf vorbereitet. In den kommenden Jahren sollen dafür mehr als 150 Millionen Euro investiert werden. mehr...
Netzplanung: Strom, Gas und Wasserstoff rücken enger zusammen
[08.09.2026] Die Bundesnetzagentur hat die Entwürfe für die neuen Szenariorahmen Strom sowie Gas und Wasserstoff zur Konsultation gestellt. Sie zeigen mögliche Entwicklungen von Energieerzeugung und -verbrauch bis 2040 und 2045 und bilden damit die Grundlage für die weitere Netzplanung. mehr...
Mitnetz Strom: Pilotprojekt zur Auswertung historischer Netzdaten
[04.09.2026] Künstliche Intelligenz soll bei mehreren Verteilnetzbetreibern historische Netzdaten zu Niederspannungskabeln besser nutzbar machen. Das Pilotprojekt Cable Age prüft, wie sich daraus belastbare Informationen für Datenmanagement, Netzplanung und Asset Management gewinnen lassen. mehr...
Umfrage: Probleme beim Roll-out von Smart Metern
[31.08.2026] Eine Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt weiter Schwierigkeiten beim Ausbau intelligenter Messsysteme. 91 Prozent der befragten Messstellenbetreiber berichten von Problemen. mehr...
Smart Grid: Kostengünstigster Weg zum Netzzustand
[31.08.2026] Eine Studie von Smight und der Horizonte-Group zeigt: Der Einsatz von Stationsmesstechnik ist in den meisten Fällen der wirtschaftlichste Weg zur Netzzustandsermittlung. Die Kostenunterschiede zu anderen Ansätzen sind dabei teilweise erheblich. mehr...
Bremerhaven: Forschungsprojekt zur Belastbarkeit von Stromkabeln
[25.08.2026] Ein Forschungsprojekt in Bremerhaven entwickelt ein Monitoring-System, das die thermische Belastung erdverlegter Hochspannungskabel bei zunehmender Bodenaustrocknung überwachen soll. Besonders für die Anbindung von Offshore-Windparks könnte die Technik helfen, klimabedingte Risiken für kritische Netzinfrastruktur frühzeitig zu erkennen. mehr...
Regulatorik: Hochspannung im System
[20.08.2026] Energieversorger müssen sich in den kommenden Jahren auf zahlreiche regulatorische Neuerungen einstellen. MaBiS-Hub, Lieferantenwechsel Gas in 24 Stunden, AgNeS, HEDWIG und MiSpeL bringen insbesondere für die IT-Infrastrukturen Herausforderungen mit sich. mehr...
Schleswig-Holstein: Suedlink-Tunnel fertiggestellt
[20.08.2026] Unter der Elbe ist der Tunnel für die Stromtrasse Suedlink fertig vorgetrieben. Das Bauwerk ElbX bringt den Netzausbau zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen einen entscheidenden Schritt voran und soll ab 2028 Windstrom in den Süden transportieren. mehr...
CLS-Management: Thüga SmartService startet Roll-out
[18.08.2026] Thüga SmartService hat bei fünf Messstellenbetreibern das CLS-Management in den produktiven Betrieb überführt. Bis Ende August sollen fünf weitere Kunden folgen. Für das Gesamtjahr sind 40 Produktivsetzungen geplant. mehr...
Bundesnetzagentur: Rückläufige Zahlen bei Netzengpassmanagement
[13.08.2026] Das Netzengpassmanagement ist im ersten Quartal 2026 deutlich zurückgegangen. Die Bundesnetzagentur verzeichnete weniger Maßnahmen und Kosten, zugleich verschieben sich die Engpässe zunehmend in die Verteilernetze. mehr...
Mitnetz Strom: Drohnen überwachen das Stromnetz
[10.08.2026] Mitnetz Strom setzt Drohnen flächendeckend für die Inspektion und Überwachung seines Stromnetzes ein. Die Technik soll den Netzbetrieb sicherer und effizienter machen und liefert zugleich Daten für KI-gestützte Zustandsanalysen. mehr...











