denaEnergieausweise stärken

Nur Bedarfsausweise werden laut der dena nach einer Vor-Ort-Begehung durch einen qualifizierten Energieberater ausgestellt.
(Bildquelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) plädiert für eine weitere Stärkung der Energieausweise. Gleichzeitig weist sie Berichte, die auf einem so genannten Praxistests des Eigentümerverbands Haus & Grund basieren als nicht belastbar zurück. Haus & Grund hat laut eigenen Angaben von Energieberatern aus der Expertenliste der dena sowie über ein Online-Portal Energieausweise (Verbrauchs- und Bedarfsausweise) erstellen lassen. Die ermittelten Energiekennwerte haben dabei um bis zu 46 Prozent differiert. Deshalb will Haus & Grund die Bedeutung von Energieausweisen beschränken. Dazu Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung und Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (GEEA): „Leichtfertige Schreckensmeldungen bringen uns nicht weiter. Dass es beim Energieausweis zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann, ist nichts Neues. Schließlich sind ja auch sehr unterschiedliche Formen und Methoden zugelassen. Es kommt darauf an, den belastbaren Bedarfsausweis zu stärken, die Verfahren zu standardisieren und die Qualität in der Praxis zu sichern.“ Die dena weist darauf hin, dass die Ergebnisse von Verbrauchs- und Bedarfsausweisen grundsätzlich nicht miteinander vergleichbar sind. Erstere stützten sich allein auf die durchschnittlichen Verbrauchsdaten eines Gebäudes. Die ermittelten Werte variierten jedoch von Heiz- zu Heizsaison und seien abhängig davon, wie oft die Bewohner zu Hause sind, wie warm sie ihre Wohnräume halten und ob einzelne Wohneinheiten leer stehen. Der Bedarfsausweis hingegen gibt laut dena Auskunft über die Bausubstanz, die Heizanlage und einen errechneten Normverbrauch. Er wird durch einen qualifizierten Energieberater erst nach einer Vor-Ort-Begehung ausgestellt. Nur den Bedarfsausweis hält die Energieagentur für belast- und vergleichbar. Deshalb sollten aus Sicht der dena auch nur noch solche zugelassen werden. Außerdem empfiehlt die Agentur, das von der Bundesregierung vorgeschriebene Qualitätssicherungssystem für Energieausweise weiter voranzutreiben. Auch müssten die Methoden und Verfahren zur Datenaufnahme und Berechnung des Energieausweises vereinheitlicht und vereinfacht werden.
Baden-Württemberg: Erste Kommunen mit Kom.EMS zero zertifiziert
[26.10.2026] Donaueschingen, Villingen-Schwenningen und Pirna haben als erste Städte die Zertifizierungsstufe „Start“ des Energiemanagement-Werkzeugs Kom.EMS zero erreicht. Das System soll Kommunen dabei unterstützen, ihre Verwaltungen schrittweise treibhausgasneutral zu gestalten. mehr...
beegy: HEMS mit automatisierter Direktvermarktung
[14.10.2026] Der Energiedienstleister beegy erweitert sein Heim-Energie-Management-System (HEMS) um eine automatisierte Direktvermarktung von Solarstrom. Stadtwerke und Energieversorger können die Lösung als White-Label-Produkt anbieten. mehr...
Alzey: Energiemanagement senkt Verbrauch und Kosten
[13.10.2026] Die Stadt Alzey hat die Aufbauphase ihres kommunalen Energiemanagements abgeschlossen und überführt es in den Dauerbetrieb. Durch optimierte Heizungsanlagen, Photovoltaik und digitale Gebäudesteuerung konnten bereits deutliche Einsparungen erzielt werden. mehr...
dena: Studie zur Sanierung veröffentlicht
[01.10.2026] Eine dena-Studie vergleicht die Klimawirkung serieller und konventioneller Sanierungen über 50 Jahre. Im untersuchten Modellprojekt schneidet die serielle Sanierung bei den Treibhausgasemissionen etwas besser ab. mehr...
Stuttgart: Energiebericht 2025 vorgelegt
[01.10.2026] Stuttgart hat seinen Endenergieverbrauch seit 1990 um 23 Prozent gesenkt. Bei den städtischen Gebäuden und Anlagen führten Energiemanagement und Sanierungen nach Angaben der Stadt allein 2024 zu Einsparungen von mehr als 100 Millionen Euro. mehr...
Heidelberg: Energiebedarf städtischer Gebäude gesunken
[01.10.2026] Der Energiebedarf der städtischen Gebäude in Heidelberg ist seit 1993 um rund 65 Prozent gesunken. 2025 deckten eigene Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen zudem knapp die Hälfte des Stromverbrauchs der kommunalen Liegenschaften. mehr...
Konstanz: Denkmalschutz trifft Klimaschutz
[07.09.2026] Zwei denkmalgeschützte Gebäude in Konstanz verbinden energetische Sanierung mit Wärmepumpe und Photovoltaik. Die Villa Rosenau und ein Gebäude in der Niederburg zeigen, welche Lösungen unter besonderen baulichen und denkmalrechtlichen Bedingungen möglich sind. mehr...
Heidelberg: Energieverbrauch deutlich gesenkt
[15.07.2026] Die kommunalen Gebäude der Stadt Heidelberg haben ihren Energieverbrauch seit 1993 um rund 67 Prozent reduziert. Nach Angaben der Stadt gingen auch die betriebsbedingten CO₂-Emissionen im Jahr 2024 weiter zurück. mehr...
Bremen: Weserpromenande mit LED-Beleuchtung ausgestattet
[06.07.2026] Die neue Weserpromenade in Bremen-Blumenthal erhält eine energieeffiziente LED-Beleuchtung mit 30 modernen Straßenleuchten. Das Projekt verbindet Stadtentwicklung mit nachhaltiger Infrastruktur und zeigt, wie Beleuchtung Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Umweltschutz zugleich fördern kann. mehr...
Energiemanagement: Cyber-Sicherheit beginnt im Haus
[04.06.2026] PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox kommunizieren über digitale Schnittstellen miteinander und mit der Außenwelt. Heim-Energiemanagementsysteme fungieren dabei als zentrale Schaltstelle. Doch mit der Vernetzung steigt auch die Angriffsfläche. mehr...
IfE: Whitepaper zum Energiemanagement veröffentlicht
[22.05.2026] Das Institut für Energietechnik hat ein neues Whitepaper zum kommunalen Energiemanagement veröffentlicht. Der Leitfaden soll Städten und Gemeinden helfen, Energieverbräuche systematisch zu steuern und Klimaschutzmaßnahmen trotz knapper Ressourcen dauerhaft umzusetzen. mehr...
Karlsbad: Neues Energieversorgungssystem für Schule
[21.05.2026] Die Ludwig-Guttmann-Schule in Karlsbad erhält eine regenerative Wärme- und Kälteversorgung mit Wärmepumpen, Erdsonden und großer Photovoltaikanlage. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Modellprojekt soll den CO₂-Ausstoß um 95 Prozent senken und zeigt, wie energieintensive Schulgebäude klimaneutral betrieben werden können. mehr...
ewo: Beteiligung am Projekt Main-Light
[20.05.2026] ewo beteiligt sich am Projekt Main-Light für die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und liefert die Licht- und Steuerungstechnik für eine autarke, solarbetriebene Außenbeleuchtung. Die Installation soll in Frankfurt zeigen, wie sich energieeffiziente Beleuchtung, Sensorik und insektenfreundliches Licht für öffentliche Räume kombinieren lassen. mehr...
dena: Leitfäden zu seriellen Sanierungen veröffentlicht
[19.03.2026] Das dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren veröffentlicht neue Leitfäden für die Planung serieller Sanierungen. Sie bündeln Praxiswissen von der Bestandsaufnahme bis zur Kreislauffähigkeit und sollen Projekte effizienter und sicherer machen. mehr...
Münster: Sanierungskonzept für Quartier geplant
[17.03.2026] Die Stadt Münster entwickelt für den Bezirk Kinderhaus West ein energetisches Sanierungskonzept auf Quartiersebene. Eine Förderung der KfW in Höhe von 193.000 Euro soll helfen, gemeinsame Lösungen für Wärmeversorgung, Gebäudesanierung und Klimaanpassung zu identifizieren. mehr...














